Ziviler Friedensdienst

Aus einer offenen Arbeitsgruppe, die von Prof. Dr. Theodor Ebert von der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg und dem BSV angeregt wurde, entstand zwischen ca. 1995 und 2000 das Konzept des Zivilen Friedensdienstes, wie es dann in 2000 in die Praxis umgesetzt wurde. Der ZFD ist heute ein vom Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziertes Programm, das von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Trägern (u.a. dem ForumZFD, Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, AGEH, AGDF, Peace Brigades International, Kurve Wustrow, EIRENE Weltfriedensdienst) und einem staatlichen Träger, der GIZ, durchgeführt wird.

Mehr Informationen auf: http://www.ziviler-friedensdienst.org/de

Ausbildung

Der Bund für Soziale Verteidigung hat bereits 1994 an der Verwirklichung eines Ausbildungsplans für eine einjährige Ausbildung von Freiwilligen für einen Zivilen Friedensdienst mitgearbeitet.

Heute werden verschiedene Kurse und Module von der Akademie für Konflikttransformation des Forum Ziviler Friedensdienst (Köln) organisiert.

Über unsere Mitgliedschaft im Forum ZFD begleiten wir die weiteren Entwicklungen. (http://www.forumzfd.de/)fileadmin/dokumente/international/friedensfachdienste/arbeitsfelder und berufliche perspektiven faltblatt.pdf

Auf der europäischen Ebene unterstützt der BSV die Arbeit des Europäischen Netzwerks Ziviler Friedensdienste (en.cps).

Das internationale Netzwerk nichtstaatlicher Friedensfachorganisationen hat das gemeinsame Ziel, zivile Friedensdienste als Instrumente der gewaltfreien Konflikttransformation zu fördern, sowohl auf nationalem Niveau als auch in Gesamteuropa.

Das European Peacebuilding Liaison Office (EPLO) wird von den größeren europäischen nichtstaatlichen Friedensfachdiensten getragen, um Politik und EU-Verwaltung auf Europäischer Ebene zu beraten.

Der BSV ist über das Europäische Netzwerk Ziviler Friedensdienste und die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung indirektes Miglied bei EPLO.

Durch die Mitarbeit in en.cps und dem Europäischen Büro für Friedensbündnisse (EPLO) beteiligt sich der BSV an der europaweiten Lobby-Arbeit für zivile Friedensdienste und dem Aufbau von Friedensdiensten in ganz Europa.

In Zukunft wollen diese Netze verstärkt auch gemeinsam europäische Kapazitäten für Training und multilaterale Friedensprojekte entwickeln und aufbauen.