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27.01.2012
Kategorie: Pazifismus und Miltärkritik, Bildungsarbeit

Studierende der Uni Frankfurt am Main stimmen für friedliche und zivile Lehre und Forschung

76,3% der Studierenden der Goethe Universität Frankfurt am Main sprechen sich für die Aufnahme einer Zivilklausel in die Grundordnung der Universität aus. Damit fordern die Studierenden die Uni auf, keine Kooperationen oder Drittmittelprojekte mit der Rüstungsindustrie oder Bundeswehr einzugehen oder durchzuführen.


Am Donnerstag den 26.01.2012 endete die Abstimmung, die im Rahmen der Wahlen für das Studierendenparlament, die Fachbereichsräte und die Fachschaftenkonferenz an der Goethe Universität stattfand. Der Text, über den im Rahmen der Uni-Wahlen abgestimmt wurde, lautet:
"Ich spreche mich dafür aus, dass der Senat, das Präsidium und der Hochschulrat der Universität folgenden Passus in die Grundordnung der Goethe-Universität Frankfurt am Main aufnehmen: "Die Goethe-Universität Frankfurt ist eine Universität, an der Lehre, Forschung und Studium zivilen und friedlichen Zwecken dienen.""
Nach dem vorläufigen Endergebnis sprachen sich 76,3 % der Studierenden für eine Zivilklausel und 12,6 % dagegen aus. 11,1% enthielten sich.
In allen Fachbereichen der Universität gibt es demnach eine deutliche Mehrheit für friedliche und zivile Lehre und Forschung und gegen Kooperationen mit Bundeswehr und Rüstungsindustrie.
Bereits im Vorfeld hatte die Universität über ihren Pressesprecher Olaf Kaltenborn verlauten lassen, sie werde die Willenserklärung der Studierenden sehr ernst nehmen.


Weitere Informationen auf der Seite des AK-Zivil Frankfurt
oder hier bei der Frankfurter Rundschau.


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