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14.07.2011
Kategorie: Belarus

Stellungnahme europäischer Menschenrechtsverteidiger gegen Massenverhaftungen in Belarus


Seit dem 15. Juni wurden in Belarus mindestens 1730 Menschen während friedlicher Demonstrationen festgenommen. Der Bund für Soziale Verteidigung und 37 weitere Organisationen aus 16 Ländern haben daher einen Protestbrief an die belarussischen Behörden gesandt, um die anhaltenden Repressionen gegenüber der Zivilgesellschaft in Belarus und die jüngsten Verhaftungen friedlicher Demonstranten zu verurteilen.

In den vergangenen zwei Monaten haben Aktivisten der Zivilgesellschaft durch soziale Medien-Netzwerke in den Straßen Stille Proteste organisiert. Hunderte Demonstranten haben sich landesweit versammelt, um friedlich gegen die sich verschlechternde politische und wirtschaftliche Situation in Belarus zu protestieren.

Die Organisationen rufen die belarussischen Behörden dazu auf, umgehend die Schikanierung derjenigen zu beenden, die ihre Rechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit wahrnehmen, die im Gefängnis verbliebenen Demonstranten freizulassen und die präventiven Verhaftungen von Journalisten und Menschenrechtsverteidigern zu stoppen.


Dateien:
Brief-Massenverhaftungen-Belarus-deutsch.pdf401 K
NZZ-16.07.2011.pdf40 K

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