Frieden ist eine Kunst. Kultur, Konflikt und Widerstand

Hintergrund- u. Diskussionspapier Nr. 65, Juni 2019, 75 Seiten, ISSN 1439-2011


Protestlieder, Deserteurs- und Friedensdenkmäler, Antikriegsgraffiti, Straßentheater und das Theater der Unterdrückten, genähte Bilder, Malerei und die Fotografie von Aktivist*innen – künstlerische Ausdrucksformen haben soziale Bewegungen immer begleitet. Kunst gehört zum Widerstand wie zur Friedensarbeit – oft ohne, dass darüber viel nachgedacht wird. Die Mittel der Kunst können friedenspolitische Positionen und Protest gegen Krieg und Gewalt auf kreative, bildhafte und eindrucksvolle Weise ausdrücken.

In der Tagung „Frieden ist eine Kunst. Kultur, Konflikt und Widerstand“ haben wir uns mit einigen künstlerischen Formen des Protests auseinandergesetzt und dabei besonders beleuchtet, welchen Beitrag Kunst in der Zivilen Konfliktbearbeitung leisten kann. Denn Kunst eröffnet neue Perspektiven und trägt das Potenzial zur Veränderung. Sie kann Vergangenes lebendig machen, Visionen ausdrücken, Widersprüche und Missstände aufzeigen und Wege aus festgefahrenen Konflikten zeigen. Sie spricht Menschen auf eine besondere Weise an, denn sie verbindet Verstand und Emotion, bezieht den ganzen Menschen, sein Denken und Fühlen mit ein.

Preis: 9,90 €