Friedensbildung als pädagogisches Konzept

Hintergrund- u. Diskussionspapier Nr. 38, September 2014, 32 Seiten, ISSN 1439-2011


Seit 2008 bestehen Kooperationen zwischen der Bundeswehr und den Landesschulministerien für einen einfacheren Zugang von Bundeswehr-Jugendoffizieren an Schulen. Da die Wehrpflicht ausgesetzt wurde und die Auslandseinsätze der Bundeswehr zunehmen, steigt deren Bedarf an Freiwilligen. Jugendliche sollen von diesen Offizieren zwar nur informiert werden, doch durch ihren Auftritt werben sie auch für sich. Doch es gibt auch Kritik an der Bundeswehr in den Schulen. Seit 2010 entwickelte sich eine Bewegung der Friedensbildungsarbeit. Doch was ist das Besondere an dieser Bewegung im Gegensatz zu älteren Ansätzen der Friedenserziehung und Friedenspädagogik? Und welcher Stellenwert wird dem Thema Frieden in der Schule eingeräumt? Eine Studie von Kai-Uwe Dosch untersucht diese Fragen zunächst indem sie die Begriffe „Frieden“, „Bildung“ und „Friedensbildung“ näher bestimmt und in Bezug zu dem älteren Begriff „Friedenspädagogik“ setzt. Die Analyse der Curricula insbesondere für Geschichte und Politik aller Bundesländer hinsichtlich Stellenwert und Unterschieden bezüglich Friedensbildung dienen der Studie als Grundlage. Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten der Friedensbildung sowie das Neue dieser Bewegung bilden den Abschluss der Untersuchung.

Autor: Kai-Uwe Dosch

Gefördert von: Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt

Preis: 5,00 €