Newsletter Oktober 2014

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V. 

NEWSLETTER OKTOBER 2014 

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INHALT 

Fachgespräch „Ziviles Peacekeeping“ am 1.11.
Neuigkeiten und Termine
Berichte
Spendenbarometer

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FACHGESPRÄCH ZIVILES PEACEKEEPING AM SAMSTAG, DEN 1. NOVEMBER
Über 30 Personen haben sich für unser Fachgespräch angemeldet, das am 1.11. in Berlin (Marienstraße 19-20, nahe Bhf Friedrichstraße) stattfinden wird. Spontanes Kommen ist möglich – wer mehr über die Veranstaltung wissen möchte, schaue auf unsere Website: www.soziale-verteidigung.de/fileadmin/dokumente/bsv/BA2014-Programm-20141014_OEffentlich.pdf

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NEUIGKEITEN UND TERMINE

MILITÄRFREIE WOCHE
„Krieg ist nicht die Antwort: Widersteht der Militarisierung der Jugend!“ ist der Titel der Aktionswoche gegen die Militarisierung in Schule und Forschung, die von den War Resisters' International ausgerufen wurde und noch bis Samstag stattfindet. Mehr Infos auf unserer Website: www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/krieg-ist-nicht-die-antwort-widersteht-der-militarisierung-der-jugend/

PAZIFISMUS UND MILITÄRKRITIK. Kooperation für den Frieden
12. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden: Fr., 27. Feb., 19h bis Sa., 28. Feb. 2015, 17.30h. 
Thema: Globale Krisen und Konflikte - Strategien und Handlungsoptionen für die Friedensbewegung. Was sind die aktuellen Bedrohungsszenarien, die Rollen und Funktionen von Kriegen heute. Drei Konfliktregionen stehen im Zentrum: der Nahe und Mittlere Osten, Südostasien und die Ukraine. In Workshops werden die Konflikte bewertet und Handlungsoptionen erarbeitet. www.koop-frieden.de

FRIEDENSWINTER 2014/2015 – MEHR BEWEGUNG ENTWICKELN!

Unter dem Motto „Gemeinsam für den Frieden – Nein zu Krieg und deutscher Beteiligung – ja zur Abrüstung, ziviler Konfliktbearbeitung und humanitärer Hilfe!“ beschloss die Aktionskonferenz der Kooperation für den Frieden mit über 100 Teilnehmenden am 11. Oktober in Hannover einen Aktionskatalog, beginnend mit einer Aktionswoche vom 8.-13.12.14, inklusive Aktivitäten am Tag der Menschenrechte und einem dezentralen Demonstrationstag am 13.12.14. Weitere Aktivitäten in 2015: www.koop-frieden.de


GEWALTFREI INTERVENIEREN

Ausstellung "Wirksam ohne Waffen - Wow!": Projekte "Gewaltfreier Intervention" mit 10 weltweiten Beispielen auf 12 Tafeln (Roll ups): von Gandhis Idee einer Friedensarmee über das Balkan Peace Team bis zu aktuellen Einsätzen wie der Peace Brigades International oder Nonviolent Peaceforce. 
In Heidelberg nahm die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden dies zum Anlass, in begleitenden Vortragsveranstaltungen Konzepte der „Gewaltfreien Intervention“ bekannter machen. Empfehlenswert! Bestellung: www.sozial-verteidigen.de

TAGUNG: KOOPERATIONSVEREINIGUNG KÜNDIGEN
Seit 2008 gibt es in NRW die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Schule und Weiterbildung und der Bundeswehr, mit der dem Militär ein privilegierter Zugang zu den Schulen ermöglicht wird. Die Jugendoffiziere in den Schulen sollen hier als „Öffentlichkeitsarbeiter der Bundeswehr“ gegen die immer noch weit verbreitete Kriegsablehnung argumentieren und so Jugendliche für das blutige Handwerk gewinnen.
Die Neufassung durch die rot-grüne Landesregierung in 2012 hat nichts Wesentliches an den Kritikpunkten von Friedensbewegung, SchülerInnen, der Gewerkschaft GEW und vielen anderen geändert.
Wir konnten in den letzten Jahren eine ganze Reihe Diskussionen anstoßen, waren mehrfach in den Medien präsent. In vielen Orten in NRW wurde das Thema von unterschiedlichen Gruppen aufgegriffen, es gab zahlreiche Aktionen. Das ist bei Politik und Militär nicht unbeobachtet geblieben und hat diverse Gegenreaktionen hervorgerufen. Höhepunkt ist sicherlich die Tatsache, dass die derzeitige Bundesregierung es für notwendig erachtete, die Bundeswehr an Schulen in die Koalitionsvereinbarung aufzunehmen. Die Bundesregierung will ihre militarisierte Außenpolitik schon möglichst früh den Schülerinnen und Schülern eintrichtern lassen.
Wie geht es nun weiter? Das will unser Bündnis auf einer Tagung "Kooperationsvereinbarung kündigen" am 8. November in Essen beraten, die wir gemeinsam mit der GEW NRW, der LandesschülerInnenvertretung und dem Aachener Friedenspreis durchführen. Neben einer Rückschau mit Erfahrungsberichten steht die Diskussion der derzeitigen Lage und die Überlegung gemeinsamer weiterer Aktivitäten auf der Tagesordnung. Sicherlich eine interessante Veranstaltung, zu dem Ihr herzlich eingeladen seit! 
Hier findet Ihr den Flyer, den Ihr auch in Eurem Umfeld weitergeben könnt:
www.schule-ohne-bundeswehr-nrw.de/wp-content/uploads/Flyer_1114.pdf

WORKSHOP: KONSTRUKTIVER UMGANG MIT KONFLIKTEN IN BÜNDNISSEN UND NETZWERKEN
Dieser Workshop der AG Zivile Konfliktbearbeitung im Inland der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, der ursprünglich für Oktober 2014 geplant war, findet jetzt am 24. Februar 2015 in Hannover statt. Mehr Informationen unter: www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/nicht-das-schon-wieder-konstruktiver-umgang-mit-konflikten-in-buendnissen-und-netzwerken/


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BERICHTE
INSTITUT FÜR FRIEDENSARBEIT UND GEWALTFREIE KONFLIKTAUSTRAGUNG
Der Herbst-Studientages des IFGKs hat trotz Bahnstreiks stattgefunden, obwohl nicht alle ReferentInnen nach Köln gelangt sind. Themen waren u.a. Erfolge von Friedensbewegung in Bezug darauf, Kriege zu verhindern oder zu stoppen.
Der nächste Termin ist voraussichtlich der 28. März 2015.

ERFOLGREICHE ÜBERGABE VON 23.500 UNTERSCHRIFTEN AN DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ IN ESSEN
Mit der Übergabe der Unterschriften der Kampagne „Lernen für den Frieden“ Anfang Oktober in Essen wurde ein Zeichen gegen die Militarisierung von Schulen und Hochschulen und für zivile Bildung und Wissenschaft gesetzt. Mehr Infos unter: www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/erfolgreiche-uebergabe-von-23-007-unterschriften-an-die-kultusministerkonferenz-in-essen/


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SPENDENBAROMETER 

Friedensarbeit kostet Geld. Wir brauchen in diesem Jahr 75.000 Euro, um unsere Arbeit nicht einschränken zu müssen. Bis Ende September 2014 haben wir Spenden i.H. von 45.200 Euro erhalten. Das entspricht ca. 60%.


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NEWSLETTER UND ANDERE MEDIEN 
Der Newsletter erscheint monatlich v.a. mit kurzen Meldungen. Wenn diese hier veröffentlicht werden sollen, schicken Sie / schickt Ihr sie bitte, deutlich gekennzeichnet als Beitrag für den e-newsletter, bis zum 25. jeden Monats an die Redaktion: office@soziale-verteidigung.de. 
Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletters genügt eine E-Mail an die Geschäftsstelle: info@soziale-verteidigung.de. 
Weitere Informationen gibt es im Rundbrief "Soziale Verteidigung" und auf der Website www.soziale-verteidigung.de. 


HERAUSGEBER 
Bund für Soziale Verteidigung e.V. 
Schwarzer Weg 8 
32423 Minden 
Tel. 0571 29456 
Fax 0571 23019 
Spendenkonto: Kto.-Nr. 89420814, Sparkasse Minden/Lübbecke, 
BLZ 49050101, IBAN DE73 49050101 0089 420814, SWIFT WELADED1MIN 
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