Newsletter September 2014

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.

 

 

NEWSLETTER SEPTEMBER 2014

 

 

INHALT

 

Neuigkeiten und Termine

Berichte

Spendenbarometer

 

 

NEUIGKEITEN UND TERMINE

 

 

FACHGESPRÄCH: ZIVILES PEACEKEEPING

SAMSTAG, 1. NOVEMBER IN BERLIN

10.30 h – 17.00 h Marienstraße 19 – 20 (nahe Bhf Friedrichstraße)

 

Bei zivilem Peacekeeping geht es um den Schutz von ZivilistInnen vor Gewalt in Konfliktsituationen und die Prävention von Gewalt durch proaktive Präsenz unbewaffneter ziviler Kräfte (Peacekeeper) vor Ort. Ziviles Peacekeeping ist damit ein Sonderfall von dem, was oftmals als „gewaltfreie Intervention“ bezeichnet wird. Seine Aufgabe ist die Gewaltverhinderung, um auf diese Weise Raum zu schaffen für jene, die die Konflikte nachhaltig zu bearbeiten suchen.

Wir freuen uns über eine Anmeldung unter info@soziale-verteidigung.de, aber auch spontanes Kommen ist möglich!

Mehr Informationen auf unserer Website.

 

 

AKTIONSKONFERENZ DER FRIEDENSBEWEGUNG

11. OKTOBER IN HANNOVER

DGB-Haus, Otto-Brenner-Straße 1

 

Die Kooperation für den Frieden lädt kurzfristig zu einer Aktionskonferenz ein, um über die friedenspolitische Situation angesichts der aktuellen Kriege und Konflikte zu sprechen. Es soll über verschiedene Aktionen/Aktionsvorschläge diskutiert und zusammen überlegt werden, wie wir noch in diesem Herbst zu mehr Aktionen kommen.

Anmeldung: info@koop-frieden.de

Mehr Informationen unter: www.koop-frieden.de

 

 

INSTITUT FÜR FRIEDENSARBEIT UND GEWALTFREIE KONFLIKTAUSTRAGUNG:

STUDIENTAG 18. OKTOBER IN KÖLN

 

Das Programm des Herbst-Studientages des IFGKs kann auf der Website des IFGK unter

www.ifgk.de/aktuelles/studientage-des-ifgk/ eingesehen werden.

Wir freuen uns über eine Anmeldung bei Christine Schweitzer, CSchweitzerIFGK@aol.com, aber auch spontanes Kommen ist möglich.

 

 

20.000 UNTERSCHRIFTEN FÜR „LERNEN FÜR DEN FRIEDEN“

KUNDGEBUNG UND ÜBERGABE AN KULTUSMINISTERKONFERENZ AM 9.10. IN ESSEN

 

Die Kampagne „Lernen für den Frieden - Keine Rüstungsindustrie und kein Militär in Bildungseinrichtungen“ setzt sich gegen die Militarisierung von Schulen und Hochschulen und für zivile Bildung und Wissenschaft ein. Über 20.000 Menschen unterstützen diese Forderung mit ihrer Unterschrift. Getragen wird die Kampagne von Studierenden-, Schüler- und Jugendverbänden, Wissenschafts- und Friedensorganisationen, Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen und sozialen Bewegungen, unter anderem auch dem Bund für Soziale Verteidigung.

Am 9. Oktober werden diese Unterschriften den Verantwortlichen der Bildungs- und Wissenschaftspolitik aus allen Bundesländern bei der Kultusministerkonferenz in Essen übergeben. Der Treffpunkt für die gemeinsame Übergabe ist um 11:30 Uhr vor dem Eingang der Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, Essen (Haltestelle Zollverein). Aus diesem Anlass findet um 17:00 Uhr an der Porschekanzel, Markt 2 (ca. 5 Min. zu Fuß vom Hbf) eine Kundgebung für zivile Bildungseinrichtungen statt, die dem Frieden und dem Allgemeinwohl verpflichtet sind. Dazu rufen der Koordinierungskreis der Kampagne „Lernen für den Frieden“ und das Essener Friedensforum auf (http://lernenfuerdenfrieden.de/Aufruf_LfdF_9.10.2014.pdf).

Der Vorbereitung dient eine Pressekonferenz am 7. Oktober um 11.00 Uhr im DGB-Haus Düsseldorf, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, an der auch Dorothea Schäfer, die Vorsitzende der GEW NRW, teilnehmen wird.

 

 

VERSCHOBEN AUF 24. FEBRUAR 2015: WORKSHOP "NICHT DAS SCHON WIEDER...." KONSTRUKTIVER UMGANG MIT KONFLIKTEN IN BÜNDNISSEN UND NETZWERKEN

 

Der Workshop ist für alle Interessierten gedacht, die in sozialen Bewegungen, Bündnissen und Netzwerken aktiv sind.

Veranstalterin: Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. - Arbeitsgruppe Zivile Konfliktbearbeitung im Inland

Moderation: Sarah Roßa und Markus Wutzler

Zeit: 24. Februar 2015 11:15-17:00

Ort: Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover

Anmeldung und Rückfragen bei Bernd Rieche, rieche@friedensdienst.de (Tel. 0228 3867967)

Mehr Informationen auf unserer Website.

 

 

BERICHTE

 

 

NEUES PROJEKT: ORGANISIEREN UND MOBILISIEREN FÜR GESELLSCHAFTLICHEN WANDEL IN DER UKRAINE

 

Im Rahmen des Projektes „ORGANIZE – Citizen Power in Ukraine“, finanziert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amtes, organisieren und gestalten die Kurve Wustrow und der BSV im Oktober 2014 mit Initiativen aus allen Teilen der Ukraine ein Training zu Organizing und Gewaltfreier Aktion in der Ukraine. Etwa 50 Aktive aus  zivilgesellschaftlichen Initiativen aus der Ukraine sowie ein paar aus Belarus werden am Training teilnehmen. TrainerInnen aus der Ukraine, Belarus und Deutschland konzipieren die Trainingswoche gemeinsam und führen sie durch.

Mehr Informationen auf unserer Website.

 

 

ZUM EINFLUSS RECHTSEXTREMER KRÄFTE IN RUSSLAND UND DER UKRAINE

 

Björn Kunter befasst sich in einem neuen Artikel mit der Frage, was an den Faschismus-Vorwürfen im Ukraine-Konflikt dran ist. Russland, aber auch viele kritische Stimmen aus dem Westen sprechen von einem „faschistischen Putsch“ in der Ukraine und verweisen auf die Beteiligung von Rechtsextremisten bei den Auseinandersetzungen auf dem Maidan und an der (inzwischen aufgelösten) Übergangsregierung, die nach dem Sturz von Janukowitsch gebildet wurde. Von ukrainischer Seite werden wiederum gerne Parallelen zwischen Putin und Hitler gezogen und die Annexion der Krim und die selbsternannten Volksrepubliken in Donetzk und Lugansk als Teil eines faschistisch-imperialistischen Projekts zur Schaffung eines neuen Großrusslands interpretiert.

Der Artikel kann auf unserer Website nachgelesen werden. www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/hintergrund-nie-wieder-krieg-gegen-den-faschismus/

 

 

SPENDENBAROMETER

 

Friedensarbeit kostet Geld. Wir brauchen in diesem Jahr 75.000 Euro, um unsere Arbeit nicht einschränken zu müssen. Bis Ende Juli 2014 haben wir Spenden i.H. von 41.100  Euro erhalten. Das entspricht ca.55%.

 

 

 

NEWSLETTER UND ANDERE MEDIEN

 

Der Newsletter erscheint monatlich v.a. mit

kurzen Meldungen. Wenn diese hier veröffentlicht werden sollen,

schicken Sie / schickt Ihr sie bitte, deutlich gekennzeichnet als

Beitrag für den e-newsletter, bis zum 25. jeden Monats an die

Redaktion: office@soziale-verteidigung.de.

Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletters

genügt eine E-Mail an die Geschäftsstelle:

info@soziale-verteidigung.de.

Weitere Informationen gibt es im Rundbrief

"Soziale Verteidigung" und auf der Website

www.soziale-verteidigung.de.

 

 

 

HERAUSGEBER

Bund für Soziale Verteidigung e.V.

Schwarzer Weg 8

32423 Minden

Tel. 0571 29456

Fax 0571 23019

Spendenkonto: Kto.-Nr. 89420814, Sparkasse

Minden/Lübbecke,

BLZ 49050101, IBAN DE73 49050101 0089 420814,

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