Newsletter Juni 2014

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V. 
 
 
NEWSLETTER Juni 2014  
 
 
INHALT 
 
Neuigkeiten und Termine
Vorschlag: Den BSV in den neuen Medien Sichtbarer machen
Berichte
Spendenbarometer
 
 
 
NEUIGKEITEN UND TERMINE
 
 
DOKUMENTATION DER TAGUNG "FRIEDENS(T)RÄUME SCHAFFEN" ERSCHIENEN
 
Die Dokumentation unserer Jahrestagung ist erschienen. Sie enthält zahlreiche Aufsätze von ReferentInnen und einen Auszug aus der 
Podiumsdiskussion am Sonntag. Unter anderem schrieben Roland Vogt über Konversion in Deutschland, Bernhard Nolz befasst sich
mit Ziviler Konfliktbearbeitung im Inland und Renate Wanie, Sarah Roßa und Uli Wohland diskutieren über die Situation der
Friedensbewegung. Das Papier kann hier:
www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/neuerscheinung-dokumentation-der-jahrestagung-2014/
bestellt oder kostenlos runtergeladen werden.
 
RUNDBRIEF DES BSV
 
Es wird dieses Jahr nur drei Rundbriefe des BSV geben. Gerade ist die Nummer 2 erschienen 
(http://www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/-f2c5b706bd/). Nummer 3 und 4 werden zusammengelegt im
Spätherbst als Doppelnummer erscheinen.

 
GEWALTFREIER WIDERSTAND KANN GEÜBT WERDEN
 
Christoph Wonneberger, Mitinitiator der Montags-Friedensgebete in der DDR in den 1980er Jahren, spendet die Hälfte eines Preisgeldes, 
das er vom Deutschen Nationalpreis erhält, an den Bund für Soziale Verteidigung. Damit möchte er unter anderem Trainings in
Gewaltfreier Aktion unterstützen. Der Pfarrer Christoph Wonneberger möchte gewaltfreien Widerstand nicht dem Zufall überlassen und
betont die Bedeutsamkeit spezieller Trainings, bei denen Experten trainiert und geschult werden um Konflikt- und Krisenfällen friedlich
begegnen zu können.
Wonneberger setzte sich bereits in den 1970er und 1980er Jahren, in der damaligen DDR, für Wehrdienstverweigerung ein und
begründete die Initiative Sozialer Friedensdienst als Alternative zum Wehrdienst. Als Anerkennung für sein jahrzehntelanges Bemühen
um gewaltfreies Interagieren, bekam er schließlich am 24.06.2014 in Berlin in der Französischen Friedrich­stadt­kirche, den Deutschen
Nationalpreis verliehen.
Von seinem Preisgeld spendete Christoph Wonneberger dem Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV) großzügig 5000€.
Nähreres ist hier nachzulesen www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/gewaltfreier-widerstand-kann-geuebt-werden/

 
WAR RESISTERS' INTERNATIONAL IN SÜDAFRIKA
 
Anfang Juli beginnt die Vierjahreskonferenz der War Resisters' International, 
in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Organisation Ceasefire, in Kapstadt.
Mehrere BSV-Mitglieder werden dort anwesend: Co-Vorsitzender Stephan Brües als Vertreter des BSV,
Mitarbeiter Kai-Uwe Dosch als Vertreter der DFG-VK, und Co-Geschäftsführerin Christine Schweitzer, die
das IFGK vertritt, wird ihr Amt als Vorsitzende der WRI antreten.
Mehr Informationen unter: www.wri-irg.org

 
AUSBILDUNG ZUR CAMPAIGNERIN
 
Die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden, bietet eine neue Ausbildung "Campapeace - die Qualifikation für Kampagnen 
in der Friedensbewegung" an.
Das erste Modul der äußerst preiswerten Weiterbildung findet vom 14.-16. November in Kassel statt.
Mehr Informationen unter: www.wfga.de/Aktuelles/Campapeace_2014-15.pdf

 
FILMWETTBEWERB: BUNDESWEHR AUSLACHEN
 
Hohn und Spott fürs Militär: „Den besten satirischen Kurzfilm gegen die Bundeswehr“ sucht derzeit die 
Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Berlin-Brandenburg. Die antimilitaristische Organisation
hat einen Filmwettbewerb ausgelobt, der noch bis zum 31. Oktober 2014 läuft. Angefordert sind Filme, die sich über die Bundeswehr
lustig machen, die Idee, mittels Krieg Gerechtigkeit herbeizuführen, verhöhnen und Filme, „die im besten Sinne wehrkraftzersetzend sind.“
Es gibt Preise bis zu 600 Euro.
Weitere Infos: www.bamm.de 

 
NETZWERK FRIEDENSSTEUER: 
 
Gewissensfreiheit contra Steuerpflicht – epd Doku
Ab sofort ist die epd-Dokumentation mit Artikeln zur EKD-Studientagung Januar 2013 in Hofgeismar lieferbar. 
Thema der Dokumentation: „Zahlen für den Krieg? – Gewissensfreiheit contra Steuerpflicht. Militärsteuerverweigerung
als rechtliches Problem im demokratischen Steuerstaat“. epd-Dokumentation Nr. 20/2014, herausgegeben vom Gemeinschaftswerk der
Evangelischen Publizistik, 76 Seiten, 5,90 €. Zu bestellen bei GEP-Vertrieb oder M. Rambow [martin-rambow@web.de]

 
VORSCHLAG: DEN BSV IN DEN MEDIEN BESSER SICHTBAR MACHEN
 
Jetzt mögen wir uns selbst - eine Idee für bessere Sichtbarkeit!
Viele BSV-Mitglieder sind mittlerweile auf Facebook vertreten, andere twittern. Nur wenn es um die "Sichtbarkeit" der Friedensbewegung 
im Netz geht, sieht es noch so duster aus wie im Kohlenkeller. Viel Geld wird ausgegeben für Druckwerke, von der Weihnachtsanzeige in
der Frankfurter Rundschau bis zu edlen Prospekten. Immer sind es Initiatiativen von "oben" nach unten: Der Aufruf liegt vor, Du darfst
dann unterschreiben und spenden. Der Vorschlag hier läuft "quer", also vernetzt "unten" und "unten".
Der Vorschlag ist so einfach, dass ich ihn fast nicht hinzuschreiben wage: Liebe Facebook-BSVler, geht doch öfters mal auf die Seite vom 
BSV und drückt den "Like"-Knopf, wenn ihr etwas gut findet. Und teilt das auch auf Eurer Seite (das ist der 2. Knopf)!
Und kommentiert das auch! Denn so eine Meldung muss sich "viral" verbreiten. Das heisst: wie ein Virus. Je mehr Leute damit in
Berührung kommen, desto mehr wird er von Facebook anderen Leuten gezeigt (die Formel dahinter ist kompliziert, aber wichtig ist:
alles zählt: "Likes", "Shares", Kommentare).
Natürlich ist der BSV nicht die einzige friedliche Facebookseite. Das Gesagte gilt natürlich auch für alle anderen! Auch das 
Friedensmuseum und andere Seiten freuen sich über "Likes" und über Weiterverbreitung. Und über Vernetzung!
Wenn wir Leserbriefe schreiben entscheiden die Redaktionen über die Veröffentlichung! Hier entscheiden ausschließlich wir selbst! 
Und es funktioniert auch, wenn wir nur wenig Zeit haben. In 10 Minuten ist viel getan!
Tageszeitungen sind für jüngere Menschen immer weniger wichtig. Facebook schon. Also sollten wir die "Leserbriefstrategie" 
dringend ergänzen.
Wir könnten unsere Kräfte bündeln und Kampagnen machen, z.B. für mehr Geld für den zivilen Friedenssdienst! Wie geht das? 
Also z.B. so: Ein Anstoss auf der BSV-Seite (Bild, Video und knackiger Text). 100 Leute finden das gut, teilen es, sprechen darüber,
jeder lädt 20 weitere Freunde ein, dann sind es schon 2000, diese wiederum... wow!
Und jetzt? MACHEN! "Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es". Für alle, die noch unsicher sind oder einfach Fragen haben: 
Anrufen oder mailen!
Birgitta, Kontakt für Nachfragen: Die Geschäftsstelle (0571-29 456) oder: 0176-50103588 
 
 
 
BERICHTE 
 
 
 
KOOPERATION FÜR DEN FRIEDEN
 
Die Kooperation für den Frieden hat sich auf der Juni-Sitzung ihres Rates mit dem Thema der "Montagsmahnwachen" oder 
"Friedensbewegung 2014" auseinandergesetzt und dazu ein Statement verfasst. Es kann hier gelesen werden:
www.koop-frieden.de
 
 
SPENDENBAROMETER 
 
Friedensarbeit kostet Geld. Wir brauchen in diesem Jahr 75.000 Euro, um unsere Arbeit nicht einschränken zu müssen. 
Bis Ende Mai 2014 haben wir Spenden i.H. von 27.700 Euro erhalten. Das entspricht ca. 37%.
 
 
NEWSLETTER UND ANDERE MEDIEN 
 
Der Newsletter erscheint monatlich v.a. mit kurzen Meldungen. Wenn diese hier veröffentlicht werden sollen, 
schicken Sie / schickt Ihr sie bitte, deutlich gekennzeichnet als Beitrag für den e-newsletter, bis zum
25. jeden Monats an die Redaktion: office@soziale-verteidigung.de.
Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletters genügt eine E-Mail an die Geschäftsstelle: info@soziale-verteidigung.de. 
Weitere Informationen gibt es im Rundbrief "Soziale Verteidigung" und auf der Website www.soziale-verteidigung.de. 

 
HERAUSGEBER 
Bund für Soziale Verteidigung e.V. 
Schwarzer Weg 8 
32423 Minden 
Tel. 0571 29456 
Fax 0571 23019 
Spendenkonto: Kto.-Nr. 89420814, Sparkasse Minden/Lübbecke, 
BLZ 49050101, IBAN DE73 49050101 0089 420814, SWIFT WELADED1MIN 
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