Newsletter 2014-02

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.

 

NEWSLETTER FEBRUAR 2014

 

 

INHALT

 

NEUIGKEITEN

Ausstellung "WOW - Wirksam ohne Waffen"

Münchhausen-Projekt gestartet

Training zu Genderkompetenz

Jahresbericht des BSV 2013 erschienen

 

 

BERICHTE

Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden

 

TERMINE

Tagung des Bund für Soziale Verteidigung: "FRIEDENS(T)RÄUME SCHAFFEN!"

 

SPENDENBAROMETER

 

 

NEUIGKEITEN

 

AUSSTELLUNG "WOW - WIRKSAM OHNE WAFFEN"

Der Bund für Soziale Verteidigung und das Friedensmuseum Nürnberg haben eine Ausstellung zu verschiedenen Projekten gewaltfreier Intervention in internationale Projekte erstellt. U.a. werden die indischen Shanti Sena, der Zivile Friedendienst, die Arbeit von Nonviolent Peaceforce und das Projekt des Ökumenischen Begleitdienstes in Palästina dargestellt. Die Ausstellung wird als "Preview" erstmalig zu sehen sein während der Jahrestagung des BSV. Am 18. März wird sie dann um 19.30 Uhr im Friedensmuseum Nürnberg eröffnet. Sie wird dort, umrahmt von verschiedenen Veranstaltungen, u.a. von Stephan Brües zu Nonviolent Peaceforce, bis ca. Ende Juli 2014 zu sehen sein. Danach kann sie dann  beim BSV ausgeliehen werden.

Öffnungszeiten: Mo 17-19 Uhr, Mi 15-17 Uhr, jeden 1. Samstag im Monat 15-17 Uhr oder nach Vereinbarung

Adresse: Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg

 

 

FRIEDENSBEWEGUNG STARTET "PROJEKT MÜNCHHAUSEN", UM KRIEGSLÜGEN BLOSSZUSTELLEN

Auf Initiative des bekannten Friedensforschers, Prof. Dr. Andreas Buro, haben namhafte Wissenschaftler und Persönlichkeiten aus der deutschen Friedensbewegung das "Projekt Münchhausen" gestartet, um Kriegslügen bloßzustellen. Bei diesem Projekt geht es darum, Legitimationsideologien vom "Gerechten Krieg", dem "Militär als letztem Mittel", der "Humanitären Intervention" und andere als Lügen zu entlarven, die dazu dienen sollen, der Bevölkerung Rüstung und Krieg schmackhaft zu machen.

Die erste "Lügengeschichte" widmet Prof. Buro den höchst aktuellen Begründungen für Militärinterventionen Frankreichs in Mali, in die auch die Bundeswehr einbezogen ist. Weitere "Lügengeschichten" thematisieren bereits zum Starttermin den Irak-Krieg von 1990 und die Ideologie vom "Gerechten Krieg". Künftig sollen neben "Lügengeschichten des Monats" mit aktuellem Bezug auch weitere historische Themen behandelt werden.

Zum AutorInnenteam gehören neben Prof. Buro, Prof. Dr. Werner Ruf, der Militärhistoriker Prof. Wolfram Wette, Prof. Volker Matthies, aus der Friedensforschung Dr. Christine Schweitzer und Dr. Peter Strutynski, der Autor der "Frankfurter Rundschau" Karl Grobe, die Bundesvorsitzende von pax christi, Wiltrud Rösch-Metzler und der friedenspolitische Referent des Deutschen Zweigs des Internationalen Versöhnungsbundes, Clemens Ronnefeldt sowie weitere FachautorInnen.

Das "Projekt Münchhausen" erscheint als eigene Rubrik im Aachener Friedensmagazin www.aixpaix.de und steht darüber hinaus allen Medien zur kostenfreien Veröffentlichung zur Verfügung.

Die erste "Lügengeschichte" "Münchhausen und die Bundeswehr in Mali" lesen Sie hier:

aixpaix.de/muenchhausen/mali.html

Weitere "Lügengeschichten" finden Sie hier:

aixpaix.de/muenchhausen/muenchhausen.html

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Andreas Buro, andreas.buro@gmx.de, Tel. 06086/3087

Otmar Steinbicker, steinbicker@aixpaix.de, Tel. 0241/8944331

 

 

TRAINING ZU "GENDER-KOMPETENZ"

Auch in der Thematik Krieg und Frieden tragen die Geschlechterverhältnisse dazu bei, dass gewalttätige Konfliktlösungsstrategien verbreitet und angewandt werden. Genderkompetenz zählt infolgedessen zu den Schlüsselkompetenzen von Menschen, die sich in der Friedensarbeit und -forschung engagieren. Einen Einblick in dieses Feld bietet das eintägige Training ,,Genderkompetenz".

Die Arbeitsgruppe "Gender und Frieden" im Bund für Soziale Verteidigung (BSV) lädt alle Interessierten herzlich zu einem weiteren Training ,,Genderkompetenz" ein. Stattfinden wird es am Samstag, d. 29. März 2014 von 11.00-18.30 Uhr an der Universität Bochum.

Auf unserer Website gibt es mehr Informationen über das Training.

 

 

JAHRESBERICHT DES BSV 2013 ERSCHIENEN

Auch im vergangenen Jahr hat sich beim Bund für Soziale Verteidigung wieder so einiges ereignet. Was sich genau im Kalenderjahr 2013 im Bereich der personellen Veränderungen, unseren Projekten zu gewaltfreien Intervention, im Bereich Pazifismus und Militärkritik, sowie im Bildungsbereich, der Organisation und Verwaltung und bezüglich unserer Veröffentlichungen getan hat, lässt sich im Jahresbericht über die Arbeit des Bund für Soziale Verteidigung 2013 nachlesen, der nun veröffentlicht wurde. Zudem umfasst dieser Rückblick ebenfalls einen kleinen Ausblick auf die bevorstehende Zeit und Arbeit des BSV und lässt auf ein weiteres spannendes und erfolgreiches Jahr 2014 hoffen. Der Bericht kann von unserer Website heruntergeladen werden; alle Mitglieder des BSV haben ihn mit der Einladung zu unserer Mitgliederversammlung am 16. März erhalten.

 

 

BERiCHTE

 

STRATEGIEKONFERENZ DER KOOPERATION FÜR DEN FRIEDEN

Was kann man aus der Geschichte lernen und sollte man überhaupt Zeit darauf ver(sch)wenden, sich mit der Geschichte der letzten einhundert Jahre zu befassen? Was können wir lernen aus den Anstrengungen der Friedensbewegung vor dem ersten Weltkrieg, den Krieg zu verhindern? Was aus den Erfahrungen des ersten Weltkriegs? Gibt es deutliche Parallelen zwischen der Zeit vor 100 Jahren und heute? Oder haben sich Politik und Gesellschaft so weiterentwickelt, dass jeder Vergleich in die Irre führt? Und sollten wir nicht eher in die Zukunft blicken?

Dies waren einige der Fragen, die in den Diskussionen der diesjährigen Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden am 21.und 22. Februar d.J. in Köln immer wieder anklangen. In drei Plenen und insgesamt 12 Arbeitsgruppen diskutierten rund 100 TeilnehmerInnen - die meisten aus Friedensinitiativen, aber auch einige Studierende und andere Interessierte - sehr unterschiedliche Fragen, von Kriegsursachen(forschung) über den Krieg in Syrien bis zur Zivilen Konfliktbearbeitung, von transnationalistischen Ansätzen über die Ächtung von Waffentypen bis zur Frage, ob nicht die Frage nach unserer Lebensweise grundsätzlich gestellt werden muss. Die Konferenz wurde eingeleitet durch einen Vortrag des niederländischen historischen Friedensforschers Peter van den Dungen, der auf sehr anschauliche Weise die Situation schilderte, in der sich die Gesellschaft und die Friedensbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts befand. Sein Vortrag wie etliche andere Referate werden demnächst auf der Website der Kooperation für Frieden als Dokumentation nachzulesen sein (www. kooperation-frieden.de).

 

 

TERMINE

 

14.-16. MÄRZ 2014:

TAGUNG UND MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES BSV

Die diesjährige Tagung und die daran anschließende Mitgliederversammlung des BSV findet vom 14.-16. März 2014 statt. Titel der Tagung: "FRIEDENS(T)RÄUME SCHAFFEN! Krieg, Rüstung und Gewalt überwinden". Thema sind Friedensutopien und Friedensstrategien. Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen! Wer unseren (papierenen) Rundbrief nicht bezieht, findet das Programm der Tagung auf unserer Website.

Anmeldung ist weiterhin möglich, da noch Zimmer im Hotel frei sind!

 

4.-6. APRIL 2014:

JAHRESVERSAMMLUNG DES NETZWERK FRIEDENSSTEUER

Das Netzwerk Friedenssteuer lädt ein zur öffentlichen Jahresversammlung am 4. - 6. April 2014 in Imshausen bei Bebra. Beginn am Freitagabend mit der Teilnahme am Imshäuser Gespräch im Tagungshaus der Adam von Trott - Stiftung, Thema: "Ist der Pazifismus noch zu retten? - Asymmetrische Kriege versus Strategien der zivilen Konfliktlösung" mit Dr. Tilman Evers.

Das weitere Programm ist auf der Seite www.blog.friedenssteuer.de zu finden.

 

 

SPENDENBAROMETER

Friedensarbeit kostet Geld. Wir brauchten im Jahr 2014 75.000 Euro an Einzelspenden, um unsere Arbeit nicht einschränken zu müssen.

 

 

NEWSLETTER UND ANDERE MEDIEN

Der Newsletter erscheint monatlich v.a. mit kurzen Meldungen. Wenn diese hier veröffentlicht werden sollen, schicken Sie / schickt Ihr sie bitte bis zum 25. jeden Monats an die Redaktion: office@soziale-verteidigung.de.

Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletters genügt eine E-Mail an die Geschäftsstelle: info@soziale-verteidigung.de.

Weitere Informationen gibt es im Rundbrief "Soziale Verteidigung" und auf der Website www.soziale-verteidigung.de.

 

 

HERAUSGEBER

Bund für Soziale Verteidigung e.V.

Schwarzer Weg 8

32423 Minden

Tel. 0571 29456

Fax 0571 23019

Spendenkonto: Kto.-Nr. 89420814, Sparkasse Minden/Lübbecke,

BLZ 49050101, IBAN DE73 49050101 0089 420814, SWIFT WELADED1MIN

Bürozeiten: montags bis freitags 9.00-15.00 Uhr