NEWSLETTER MÄRZ 2005

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.

 

IN EIGENER SACHE

Liebe Freundinnen und Freunde,


die Natur hält sich kurz vor Ostern (und den Ostermärschen) im wahrsten
Sinne des Wortes bedeckt, doch der BSV ist offensichtlich aus dem
Winterschlaf erwacht. Die Beiträge für diesen Newsletter sind so
zahlreich wie lange nicht mehr. Und wenn einer eine Reise tut, dann kann
er was erzählen, das gilt anscheinend besonders für Helga und Konrad
Tempel mit ihren Berichten. Doch auch die Geschäftsstelle ist natürlich
nicht untätig, was viele neue Materialien belegen. Seht und lest selbst.

i.A. des BSV

Kai-Uwe Dosch



INHALT

1. Geschäftsstelle
Nachruf Eike Dechow

2. Weiterbildung
Orientierungswochenende des forumZFD
Fortbildungen der Werkstatt für gewaltfreie Aktion

3. Israel/Palästina
Treffen der Israel/Palästina-AG am 6. März 2005
Solidarität mit israelischem Verweigerer

4. Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK)
WRI-Ratstreffen in Korea

5. Friedenssteuer

6. Konfliktbearbeitung im Kommunalen Zusammenhang (KKK)

7. Ziviler Friedensdienst (NP, ZFD, EN.CPS)
Berichte von der Nonviolent Peaceforce
Berichte vom Forum Ziviler Friedensdienst

8. Friedensbewegung
Erklärung der koreanischen Frauenfriedensbewegung
Pacemakers - Sportlich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt
Projekt "Solar for Peace"
FriEnt sucht Redakteur

9. Materialien
Neue Materialien des BSV
Fachbuch zur Gewaltprävention

10. Termine
"Woher wissen wir eigentlich, was wir Gutes tun?"
"Europa auf dem Weg zur Militärmacht?"



1. Gesch__t_____l_Geschäftsstelle

NachrufNachruf Eike Dechow

Das Leben ist eine unendliche Reihe von schönen und traurigen Schritten.
Leider ist unser guter Freund Eike Dechow gestorben. Wir trauern um ihn.

Er wird uns in Erinnerung bleiben als eigenständig origineller Mensch,
der durch sein initiatives Wirken seit den 60er Jahren u.a. die
politischen Nachtgebete, die ersten Friedenswochen, die 3. Welt-Gruppe,
die Probaka und den Bund für Soziale Verteidigung mitgestaltet hat. Er
wird uns sehr fehlen.

Peter Betz


2. WeiterbildungWEITERBILDUNG

Grundkurs_KonfliktbearbeitungOrientierungOrientierungswochenende des
forumZFD

Das Orientierungswochende soll Interessenten am Zivilen Friedensdienst
über den Qualifizierungskurs des forumZFD, Akademie für
Konflikttransformation, informieren und allgemein über die
Einsatzmöglichkeiten von Friedensfachkräften. Nähere Informationen:
Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Akademie für Konflikttransformation
Wesselstr. 12 - 53113 Bonn
Tel. 0049 - (0)228 - 9814473
Fax 0049 - (0)228 - 9814517
qualifizierung(at)forumzfd.de <mailto:qualifizierung(at)forumzfd.de>
www.friedenbrauchtfachleute.de <http://www.friedenbrauchtfachleute.de>

Viktoria Spaiser


FortbildungFortbildungen der Werkstatt für gewaltfreie Aktion

"Kampagnen erfolgreich planen und organisieren" (ca. 100 Std.)
7.-9. Okt. 2005, ? Nov. 2005, 27.-29. Jan. 2006, 3.-5. März 2006, 5.-7.
Mai 2006, 23.-25. Juni 2006
Ort: Nordbaden/Südhessen
Leitung: Ulrich Wohland, Andreas Traupe
Kosten: 980 EUR, begrenzte Zahl ermäßigter Plätze zu 600 EUR

"Konsens und Moderation" (ca. 100 Std.)
28.-30. Okt. 2005, 9.-11. Dez. 2005, 10.-12. Feb. 2006, 17.-19. März
2006, 28.-30. April 2006, 21.-23. Juli 2006
Ort: Freiburg
Leitung: Bernd Sahler, Christoph Besemer
Kosten: 980 EUR, begrenzte Zahl ermäßigter Plätze zu 600 EUR

Vertiefung in Mediation (60 Std.)
Voraussetzung: 60 Std. Mediationsfortbildung
18.-22. April 2005, 11.-15. Juli 2005
Ort: Freiburg
Leitung: Consolata Peyron, Christoph Besemer
Kosten: 900 EUR, ermäßigt 700 EUR

Aufbaumodule in Mediation
7.-9. Oktober 2005: Umgang mit Gefühlen in der Mediation /
Hocheskalierte Konflikte (20 Std.) (Mechtild Eisfeld, milan)
17.-20. Nov. 2005: Mediation mit Gruppen, Teams und Mehrparteiensystemen
(30 Std.) (Mechtild Eisfeld, Christoph Besemer)
26.-27. Jan. 2006: Intensivtraining zu ausgewählten Methoden und
spezielle Fragestellungen (30 Std.) (Mechtild Eisfeld, milan)
Vier weitere Aufbaumodule ab März 2006
Ort: Freiburg
Kosten: 20-Std.-Seminar: 330 EUR, 30-Std.-Seminar: 495 EUR,
Frühbucherrabatt: 30 EUR, Ermäßigung für Geringverdienende
Info + Anmeldung: Werkstatt-Büro Freiburg, Vauban-Allee 20, 79100
Freiburg, Tel. 0761-43284,  <mailto:buero.freiburg(at)wfga.de>
buero.freiburg(at)wfga.de

Christoph Besemer


3. Israel_Palä___n_Israel/Palästina

TreffenTreffen der Israel/Palästina-AG am 6. März 2005

Beim Treffen wurde über den aktuellen Stand und die zukünftige
Entwicklung des Jahalin-Projekts gesprochen, insbesondere über die
Planung des Projektbesuchs von Burkhard Bläsi und Anita Mutvar und über
einen möglichen Freiwilligen-Einsatz von David Seidel. Auf dem
Kirchentag in Hannover wird der BSV mit einem Infostand zum Thema
Israel/Palästina bzw. zum Jahalin-Prokekt vertreten sein. Ein weiteres
Thema war die finanzielle Unterstützung eines geplanten Breaking
Barriers Projekts.

David Seidel


Solidaritä_Solidarität mit israelischem Verweigerer

Yahel Avigur, der Anfang März zum zweiten Mal für vier Wochen in Haft
genommen wurde, hatte seine Verweigerung zu Beginn nicht öffentlich
gemacht, und wurde so zu einem willkommenen Opfer. Denn nach wie vor
versuchen die israelischen Behörden, möglichst wenig Öffentlichkeit
zuzulassen aus Angst vor Nachahmern. Umso wichtiger ist es, den
vermutlich jetzt wieder einsetzenden Inhaftierungen weiterhin die große
weltweite Aufmerksamkeit der letzten Jahre zukommen zu lassen.
Deshalb möchten wir Sie/Euch bitten, in Form eines Protestbriefs, eines
Protestfax oder einer Protest E-Mail gegen diese die Menschenrechte
verachtende Verhaftung zu protestieren. Ich möchte darauf hinweisen,
dass ein  Protestbrief oder -fax mehr Wirkung zeigt, als eine E-Mail.
Die Portokosten für einen Luftpostbrief nach Israel betragen derzeit
1,55 Euro.
Es ist ausdrücklich von uns gewünscht, diese E-Mail in Ihrem
Bekanntenkreis, in Ihrer Organisation weiterzuverbreiten.
Adressen:
Shaul Mofaz, Minister of Defence, Ministry of Defence,
37 Kaplan st., Tel-Aviv 61909, Israel.
E-Mail: sar(at)mod.gov.il  oder  pniot(at)mod.gov
Fax: +972-3-696-27-57 oder  +972-3-691-69-40 oder  +972-3-691-79-15
Wer noch mehr tun möchte, sende bitte eine Kopie dieses Schreibens an
die israelische Botschaft in Berlin:
Exz. Shimon Stein, Botschafter des Staates Israel, Botschaft des Staates
Israel,
Auguste-Victoria-Str. 74-76, 14193 Berlin
Vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Essen
amnesty international Gruppe 1435 - Essen-Mitte
Tel.: 0173-2867723
E-Mail: andreas.schwarz99(at)freenet.de

Andreas Schwarz


4. IFGKGewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK)

WorkshopWRIWRI-Ratstreffen in Korea

Unter der Überschrift Frieden in Ostasien laden die War Resisters'
International und verschiedene südkoreanische Friedens- und KDV-Verbände
zu einem Internationalen Seminar vom 26. bis 29. Juni 2005 in Seoul ein.
Es schließt sich das jährliche Ratstreffen der WRI an, auf dem es u.a.
um die Vorbereitung der Internationalen Konferenz 'Gewaltfreiheit
globalisieren' im Juli 2006 in der Nähe von Paderborn geht.

Kai-Uwe Dosch


7. ZFDZiviler Friedensdienst

NPBerichte von der Nonviolent Peaceforce

Deutsche Mitarbeiterin in Sri Lanka
Nachdem bereits in der ersten Rekrutierungs-Phase für das Pilotprojekt
in Sri Lanka eine Deutsche, Karen Ayasse, unter den ausgewählten "Field
Team Members" war, erhielt vor kurzem in der diesjährigen
Aufstockungsphase für das Team eine zweite Deutsche, Kati Hötger, eine
Einladung zum Auswahl-Assessment mit anschließendem "Vor-Ort"-Training
in Sri Lanka. Die Kölner Journalistin Kati Hötger, Absolventin des
4-Monats-Kurses für Zivile Konflliktbearbeitung / Zivilen Friedensdienst
des forum ZFD, ist aktive Mitarbeiterin in der deutschen NP-AG. Sie
reist Ende dieses Monats aus.

Internationale Geschäftsführung in Brüssel
Mel Duncan aus St. Pauls / USA, der Hauptgeschäftsführer der Nonviolent
Peaceforce nahm während einer Rundreise am 3. März auch an einem Treffen
der deutschen NP-AG teil, die sich vor der Jahrestagung des BSV
getroffen hat. Er wurde begleitet von Rachel Julian, die das europäische
NP-Büro in Brüssel leitet.
Die Nonviolent Peaceforce ist rechtlich als NGO in Belgien registriert
und wird ihre internationale Geschäftsstelle nach Brüssel verlegen, um
den Eindruck amerikanischer Dominanz zu vermeiden. Angestrebt war
ursprünglich, dafür eine nicht westlich geprägte Hauptstadt außerhalb
der "ersten Welt" zu finden.

Konrad Tempel


CPSBerichte vom Forum Ziviler Friedensdienst

Göttinger Friedenspreis für das forum ZFD
Am 5. März 2005 wurde dem forum ZFD die jährliche Auszeichnung der
Stiftung Dr. Roland Röhl, Göttingen, übergeben. In einer festlich
gestalteten Feierstunde in der schönen Aula der Georg-August-Universität
hielt der Staatssekretär im BMZ, Erich Stather, die Laudatio. Er hob
darin die Verdienste des forum ZFD beim Aufbau des Zivilen
Friedensdienstes hervor.  Dr. Tilman Evers, der Vorsitzende des forum
ZFD, dankte den Stiftern und dem Laudator mit einer Rede unter dem Titel
"Einer muss den Frieden beginnen". Auch die Grußworte des
Bürgermeisters, des Universitätspräsidenten  sowie besonders auch des
Ministers Strathmann der Niedersächsischen Landesregierung betonten die
Bedeutung von Gewaltprävention in zivilgesellschaftlicher Verantwortung
und forderten den weiteren Ausbau des Zivilen Friedensdienstes.

Ziviler Friedensdienst auch in Kanada
Dies war das Ergebnis einer drei-tägigen Konsultation in der Universität
von Ottawa, zu der die Gruppe Nonviolent Peaceforce Kanada eingeladen
hatte. Tim Wallis von Peaceworkers UK, David Grant vom Büro der
Nonviolent Peaceforce und Helga Tempel vom forum ZFD und dem
Europäischen Netzwerk für Zivile Friedensdienste (EN.CPS) berichteten
von ihren Erfahrungen. Der ZFD, wie er in Deutschland verwirklicht
wurde, spielte dabei eine besondere Rolle und fand als eine gemeinsame
Unternehmung von NGOs mit staatlichen Stellen besondere Beachtung.
Die Konsultation beschloss, einen Civilian Peace Service Canada
voranzutreiben. Dazu wurde eine gut besetzte Arbeitsgruppe eingerichtet,
die bereits ihre Arbeit aufgenommen hat.

Auf nach Rumänien
So heißt es demnächst für Vertreterinnen der Arbeitsgruppe Nonviolent
Peaceforce Deutschland und des Europäischen Netzwerks für Zivile
Friedensdienste. Waren es in früheren Jahren das österreichische Graz
und das schottische Dunblane, so wird es Ende April 2005 das rumänische
Klausenburg (Cluj) in Siebenbürgen sein, wo das jährliche Doppeltreffen
beider Zusammenschlüsse stattfindet. In Cluj existiert seit einigen
Jahren das höchst aktive Trainingsinstitut PATRIR, in dem die
"Transcend"-Gedanken von Johan Galtung zur gewaltfreien
Konfliktbearbeitung praktiziert werden. Diesmal hoffen wir auch aufgrund
des ausgewählten Tagungsortes auf eine starke Präsenz von Gruppen und
deren Vertretern aus Ost- und Südosteuropa. Neben Internas der
jeweiligen Teilnehmergruppen werden Aufgaben und Formen der engeren
Kooperation vor allem auch auf dem Gebiet des Trainings sowie der
EU-Politik auf dem Programm stehen.

Helga Tempel


8. FriedensbewegungFRIEDENSBEWEGUNG

KonferenzNorth_KoreaErklärung der koreanischen Frauenfriedensbewegung
zur atomaren Rüstung in Korea

Mutual Trust between North Korea and the U.S is the Way to Achieve
Nuclear Disarmament in North Korea

1. Korean women, who have been hoping to see Korea become a land of
peace, without war and weapons, and who have long worked for the
peaceful reunification of Korea, are very concerned about the
declaration that North Korea has nuclear weapons. 2005 is the 60th year
since the atomic bombings of Hiroshima and Nagasaki, and the screams of
the victims still ring in our memory. We cannot accept the existence of
nuclear weapons, which are fundamentally against life and peace.
2. It has been our strong position that the nuclear weapons states
including the U.S. should dismantle all their nuclear weapons, and we do
not believe a North Korean nuclear weapon can help in resolving the
Korean nuclear problem.  North Korean nuclear weapons could bring about
a nuclear domino situation in neighboring countries, strengthen Japanese
remilitarization, cause an arms race and aggravate tensions in Northeast
Asia. If North Korea, according to its statement, does possess nuclear
weapons, it must dismantle them for the "denuclearization of the Korea
Peninsula."
3.  At the same time, however, for actual resolution of North Korea's
nuclear issue, we should pay attention to the background of its
declaration of nuclear weapons possession. North Korea considers the
Bush administration's policy as
designed "to antagonize, isolate and stifle the DPRK," and is very
worried about "regime change."
We understand that North Korea considers nuclear weapons a means of
self-defense, and views its possession of nuclear weapons as a
self-defense measure?a position stemming from its security anxiety over
the US's hard-line policy. We should also pay attention to the parts of
the DPRK statement that affirm the principles of dialogue and
negotiation as the way to solve the issue, and that clarify the ultimate
goal to be denuclearization of the Korean peninsula.
4. We therefore oppose any economic sanctions or military attack against
North Korea in retaliation for its declaration of possession of nuclear
weapons. Such methods will strengthen tensions and insecurity and
elevate the risk of war. The North Korean nuclear issue absolutely must
be resolved through peaceful and cooperative methods.
The key to resolving the nuclear problem is to create an environment of
mutual trust in which there is no longer a need for nuclear weapons. The
most important element is "trust"; if there is no trust, complete
verification will be impossible
and it will take a long time to solve the problem.  It is also important
to have a new environment in which nuclear weapons are irrelevant and
unneeded.
5. The US needs to talk with North Korea directly, as soon as possible,
to solve the DPRK's anxieties over its security. The US pressure on
North Korea--through such actions as its labeling of the North as an
"outpost of tyranny," the US
Congress' passage of the "North Korean Human Rights Act," and the
''Proliferation Security Initiative"--should be stopped.  To build trust
between North Korea and the US, both countries need to agree upon a
comprehensive package deal for simultaneous dismantling of the North
Korean nuclear program and US compensation to North Korea.
6. As representative of the southern part of the peninsula's "community
of destiny," the South Korean government should play a more independent
and active role. From the long-term view of peace building and
reunification of the Korean peninsula, the South needs to fulfill its
duty of comprehensive and substantive economic assistance to
the North, and to create the circumstances that will assure the security
of North Korea.
7. We women of South Korea, in this "60th year of liberation" and "60th
year of division" of Korea, will work to advance inter-Korean
cooperation and exchanges, and to build support among the people of
Korea and the international community for peaceful resolution of the
North Korean nuclear issue.
We believe that our determined efforts for peace are the way to overcome
the pain of division and war, to put an end to the cold war legacy, and
to realize a Korean peninsula where peace and reconciliation prevail. We
ask the support of the international community to make this hope come
true.
February 14, 2005

"Women Making Peace" Korea


PacemakersPacemakers - Sportlich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt

Radmarathon von Stuttgart in die Eifel am 6. August 2005

Am Samstag, den 6. August 2005, veranstalten die Deutsche
Friedensgesellschaft und die Friedensinitiative Westpfalz unter
Schirmherrschaft von Bürgermeister Klaus-Peter Murawski aus Stuttgart
ein Radsportereignis der besonderen Art. Prominente und nichtprominente
RadfahrerInnen sind dazu aufgerufen, die sportliche Herausforderung
anzunehmen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang 333 Fahrradkilometer
zwischen Stuttgart und Büchel in der Eifel zu bewältigen.
Die Tour findet zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf
Hiroshima und Nagasaki vor 60 Jahren statt. Unter dem Motto "Pacemakers
- Sportlich aktiv für eine atomwaffenfreie Welt" rufen die Veranstalter
Einzelpersonen, Radsportgruppen und Organisationen dazu auf, die Tour
durch ihre Teilnahme zu unterstützen.
Teilnehmen können alle, die in der Lage sind über die gesamte Strecke
oder eine Teiletappe einen Schnitt von etwa 24 km/h zu fahren. An diesem
Richtwert orientiert sich die Geschwindigkeit des Feldes, die für alle
Teilnehmer verbindlich ist, da auf öffentlichen Straßen mit
Begleitfahrzeugen gefahren wird. Wegen des engen Zeitplans, den die
Streckendistanz vorgibt, werden alle TeilnehmerInnen gebeten eine
realistische Einschätzung ihrer Leistung zu treffen. Auch FahrerInnen
die üblicherweise schneller unterwegs sind, werden wegen der Länge der
Tour und dem anspruchsvollen Gelände in der Eifel voll auf ihre Kosten
kommen, wie das Streckenprofil zeigt:
<http://www.pace-makers.de/route.html>
http://www.pace-makers.de/route.html
Zur Getränke- und Essensversorgung sind etwa alle 60 km
Versorgungsstationen eingerichtet, ansonsten sind keine Pausen
vorgesehen. Für Übernachtung und Rückfahrt ist gesorgt. Am Zielpunkt in
Büchel werden günstige
Übernachtungsmöglichkeiten angeboten und am Sonntag, den 7. August,
bringt ein Bus die TeilnehmerInnen und ihre Fahrräder zurück zum
Ausgangspunkt.
Zur Tour werden hochwertige Trikots gestaltet und den TeilnehmerInnen zu
einem sehr günstigen Preis angeboten. Meldeschluss für Gruppen und
Einzelpersonen ist der 23. Juni 2005. Die Veranstalter hoffen mit dieser
Aktion eine möglichst breite Öffentlichkeit anzusprechen und die
Pacemakers-Tour als Schrittmacher für ein friedliches Zusammenleben zu
manifestieren.
Alle Informationen zum Radmarathon sowie Anmeldeformulare und Flyer zur
Auslage in Radläden etc. gibt es ab sofort:
DFG-VK Baden-Württemberg,
Haußmannstraße 6, 70188 Stuttgart,
Tel.: 0711-2155112, 0177-2507286
E-Mail: info(at)pace-makers.de
Website:  <http://www.pace-makers.de/> http://www.pace-makers.de/

Roland Blach


SonnenenergieProjekt "Solar for Peace"

Sonnenenergie für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

Mit einem neuen Projekt "Solar for Peace" möchte das Lebenshaus
Schwäbische Alb in die solare Stromerzeugung einsteigen. "Solar for
Peace" soll mehrfache Effekte haben, indem es
- eine umweltverträgliche Stromerzeugung bei uns und in Afrika fördert;
- Friedens- und Solidaritätsarbeit hierzulande und im Kongo unterstützt
und zu einer Nord-Süd-Friedensarbeit beiträgt;
- einen Beitrag leistet für eine gerechte, friedvolle, ökologisch
verträgliche Zukunft.
Ausführliche Informationen zum Projekt "Solar for Peace" finden sich auf
der Website des Lebenshauses unter
<http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/002829.html>
http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/002829.html
Ein ausführliches vierseitiges Informationsblatt sowie weitere
Informationen sind beim Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. zu erhalten:
Postfach 1145,
72497 Gammertingen,
Tel.: 07574-2862,
E-Mail: info(at)lebenshaus-alb.de,
Internet:  <http://www.lebenshaus-alb.de/>
http://www.lebenshaus-alb.de/.

Michael Schmid


RedakteurFriEnt sucht Redakteur

Die Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit (FriEnt)
wurde im Jahr 2001 von sieben staatlichen und nichtstaatlichen
Organisationen gegründet, um die Wirksamkeit ihrer
entwicklungspolitischen Friedensarbeit weiter zu
erhöhen und die Zusammenarbeit der Vertragspartner auf diesem Gebiet
auszubauen.
Wir suchen einen Redakteur (w/m).
Ihre Aufgaben Sie übernehmen für die Arbeitsgemeinschaft
Entwicklungspolitische Friedensarbeit (FriEnt) im Rahmen der
Projektarbeit die Redaktion des Newsletters "Impulse" und die Betreuung
der Homepage.
Dies umfasst insbesondere die Recherche von Themen der
Entwicklungspolitischen Friedensarbeit sowie Erstellung eigener
Beiträge, Gewinnung und Briefing von Autoren und die redaktionelle
Bearbeitung der Beiträge.
Zu Ihren Betreuungsaufgaben der Homepage gehören neben der
redaktionellen Arbeit die Qualitätssicherung vorhandener und neuer
Angebote sowie die Evaluation des Internetangebots, z.B. Auswertung der
Webstatistik.
Ihr Profil Sie verfügen neben einer mehrjährigen Erfahrung in der
redaktionellen/journalistischen Arbeit über gute entwicklungs- und/oder
friedenspolitische Kenntnisse.
Darüber hinaus zeichnen Sie fundierte Kenntnisse in den Microsoft-Office
Anwendungen, Grundkenntnisse in HTML und Content-Management-System sowie
gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift aus.
Des Weiteren bringen Sie Team- und Kommunikationskompetenzen und
organisatorisches Geschick mit.
Wir bieten Ihnen bei Erfüllung der persönlichen und tariflichen
Voraussetzungen eine Eingruppierung bis in die Vergütungsgruppe III BAT
mit 50% der vollen tariflichen Arbeitszeit - das sind zurzeit 19,25
Stunden.
Ihre Mitarbeit kann sofort beginnen und ist vorerst bis zum 31.08.2007
befristet.
Ihr Dienstsitz ist Bonn.
Bewerberinnen und Bewerber mit anerkannter Behinderung werden bei
gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (mit Schreibproben) senden
Sie bitte bis zum 27.03.2005 an:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit (FriEnt)
z.Hd. Frau Zupan
Friedrich-Ebert-Allee 40
53113 Bonn
Weitere Informationen zu FriEnt finden Sie unter:
 <http://www.frient.de/> http://www.frient.de/

Dr. Regine Mehl


9. MaterialienMaterialien

AusstellungNeue Materialien des BSV

Dokumentation der Schultour
Die Dokumentation der Schultour "Grenzen überwinden - junge Menschen aus
Israel und Palästina suchen Wege des Friedens" ist erschienen. Auf 28
reich bebilderten Seiten finden sich Berichte und Auswertungen über die
Tour und Aufsätze von SchülerInnen über die Veranstaltung an ihrer
Schule. Die Dokumentation erscheint in der Reihe "Hintergrund- und
Diskussionspapier" des BSV.

Hintergrundpapier Nr. 19: "Küsst der Stier die Taube?"
Als "Nachschlag" zur Jahrestagung 2004 veröffentlicht der BSV eine
Dokumentation zu europäischer Sicherheitspolitik zwischen
Militarisierung und Ziviler Konfliktbearbeitung. Enthalten sind u.a.
Beiträge von Peter Becker, Andreas Buro, Uwe Reinecke und Martin Singe.
Die Dokumentation kostet 3,50 Euro zuzuüglich Versand und wird vom
Mindener Büro vertrieben.

Infoblatt "Ausbildung in Ziviler Konfliktbearbeitung"
Unsere Praktikantin Julia Weiler von der Uni Münster hat eine
kommentierte Zusammenstellung von Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich
ZKB und ZFD erstellt. Auf vier Seiten bieten wir InteressentInnen einen
ersten Überblick über den "Ausbildungsdschungel".

Infoblatt "Krieg gegen Iran? Hintergründe und Perspektiven"
Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim Versöhnungsbund,
hat uns einen aktuellen Text  über die
Konfliktlage zwischen den USA und dem Iran zur Verfügung gestellt. Die
Kurzversion dieses Textes wird im nächsten Rundbrief erscheinen, die
ungekürzte Fassung bieten wir in Form eines Infoblattes an, das gut auch
an Infotischen verteilt werden kann.

Infoblatt "Ziviler Ungehorsam - Gefahr für die Demokratie?"
Außerparlamentarische Bewegungen müssen sich stets fragen, mit welchen
Mitteln sie ihren Forderungen Gehör verschaffen und wie sie sie - oft
auch gegen parlamentarische Mehrheiten - durchsetzen wollen. Ein Mittel
praktizierter Gegenmacht ist der Zivile Ungehorsam, der die bewusste
Übertretung von Gesetzen beinhaltet, entweder weil die Gesetze selbst
für ungerecht gehalten werden (weil sie zum Beispiel Menschen
diskriminieren) oder weil das durch die Übertretung verletzte Recht
gegenüber dem damit angeprangerten Unrecht für geringfügiger gehalten
und deshalb die
Übertretung für notwendig gehalten wird (z.B. Kasernen- oder
Verkehrsblockaden).
Immer wieder wird in solchen Situationen der Vorwurf erhoben, mit
solchen Aktionen werde die parlamentarische Demokratie angegriffen und
der Rechtsstaat in Frage gestellt.
Anja Stiel, Vorstandsmitglied des Bundes für Soziale Verteidigung,
erläutert in diesem Infoblatt die wichtige Funktion Zivilen Ungehorsams
für Staat und Gesellschaft und ermutigt damit zur Weiterentwicklung
einer Kultur der bewussten, politisch aktiven Staatsbürgerschaft.

Die Infoblätter sind kostenlos erhältlich beim
Bund für Soziale Verteidigung,
Schwarzer Weg 8, 32423 Minden,
 <http://www.soziale-verteidigung.de/>
http://www.soziale-verteidigung.de/

Kathrin Vogler


Gewaltprä_____o_Fachbuch zur Gewaltprävention

Im Rahmen des aus Bundesmitteln geförderten Projektes "rootswork" wurde
ein Fachbuch zur Gewaltprävention in Kindertagesstätten und Grundschule
herausgegeben. Die AutorInnen Karl-Heinz Bittl, Anne
Scharfenberg-Schleiß, Gaby Wittmann haben über 50 Übungs- und
Unterrichtsstunden entwickelt, die sich an Bilderbüchern orientieren.
Das Buch bietet einen ausführliche Auseinandersetzung zum Medium
Bilderbuch und zur Gewaltprävention.
Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation
Hochstr. 75, D- 90522 Oberasbach (bei Nürnberg)
Tel. : +49-911-6996294; Fax: +49-911-6996295
 <mailto:info(at)eiccc.org> info(at)eiccc.org<http://www.eiccc.org>
www.eiccc.org<http://www.rootswork.de> www.rootswork.de

Karl-Heinz Bittl


10. TermineTermine


Lokales"Woher wissen wir eigentlich, was wir Gutes tun?"

Unter diesem Motto steht ein von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den
Frieden AGDF veranstalteter Workshop, der am 8. und 9. April in Roßbach
bei Naumburg stattfindet. Nicht alles, was gut gemeint ist, stellt sich
im Nachhinein auch als gut heraus. Und: häufig wissen wir auch gar
nichts von den positiven Ergebnissen unserer Arbeit, da Kraft, Zeit,
persönliche und finanzielle Ressourcen für eine Evaluation nicht
ausreichen. Der Workshop möchte lokale Friedensinitiativen in
Deutschland dabei unterstützen, Erfolg messbar zu machen und
Friedensarbeit effizient zu gestalten. Dabei ist der Begriff Frieden
sehr umfassend gemeint. Angesprochen sind Projekte zur
Menschenrechtsarbeit ebenso, wie solche, die sich dem interkulturellen
Dialog widmen, Initiativen zur Gewaltprävention ebenso wie
Entmilitarisierungskampagnen...
Der Workshop ist für die TN kostenlos. Er ist Bestandteil des von der
Evangelischen Kirche in Deutschland anteilig finanzierten bundesweiten
Projektes "Zur Veränderung anstiften - lokale Friedensarbeit stärken".
Informationen dazu, wie auch die Workshopausschreibung finden sich unter
<http://www.lokale-friedensarbeit.de> www.lokale-friedensarbeit.de.
Anmeldefrist für den Workshop ist der 14.03.2005.
"Zur Veränderung anstiften - Lokale Friedensarbeit stärken"
Ein Beitrag zur Dekade zur Überwindung von Gewalt
der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V.
Metzer Straße 22, 10405 Berlin
Tel./Fax: 030-48494018
Mobil: 0177-6007897
E-Mail:  <mailto:kurschat(at)friedensdienst.de> kurschat(at)friedensdienst.de

Ruben Kurschat



Karlsruhe"Europa auf dem Weg zur Militärmacht?"


Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
im Rahmen der Europawoche der Stadt Karlsruhe
Montag, 9. Mai 2005, 20 Uhr
JUBEZ, Kronenplatz 1, Karlsruhe
Referent: Tobias Pflüger, Mitglied des Europaparlaments und Mitarbeiter
der Informationsstelle Militarisierung
Veranstalter: Friedensbündnis Karlsruhe und JUBEZ/Stadtjugendausschuss
e.V. Karlsruhe
Kontakt: S. u. U. Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.
0721-552270, Fax -558622, E-Mail: suthiel(at)t-online.de
<mailto:suthiel(at)t-online.de>


Sonnhild u. Ulli Thiel


NEWSLETTER UND ANDERE MEDIEN

Der Newsletter erscheint am Monatsanfang v.a. mit kurzen Meldungen. Wenn
diese hier veröffentlicht werden sollen, schicken Sie / schickt ihr sie
bitte bis Monatsende an die Redaktion: kai-uwe.dosch(at)hammkomm.de
<mailto:kai-uwe.dosch(at)hammkomm.de> .
Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletters genügt eine E-Mail an die
Geschäftsstelle: soziale_verteidigung(at)t-online.de
<mailto:soziale_verteidigung(at)t-online.de> .
Längere Texte kommen in die Mailinglist
bsv-diskussionsforum(at)yahoogroups.com
<mailto:bsv-diskussionsforum(at)yahoogroups.com> .
Zum Bestellen einfach eine leere E-Email schicken an:
bsv-diskussionsforum-subscribe(at)yahoogroups.com
<mailto:bsv-diskussionsforum-subscribe(at)yahoogroups.com> .
Weitere Informationen gibt es im Rundbrief "Soziale Verteidigung" und
auf der Website www.soziale-verteidigung.de
<http://www.soziale-verteidigung.de> .


REDAKTION

Kai-Uwe Dosch
Fangstr. 118
59077 Hamm
Tel.: 02381-404253
Fax: 02381-404917


HERAUSGEBER

Bund für Soziale Verteidigung e.V.
Schwarzer Weg 8
32423 Minden
Tel.: 0571/29456
Fax: 0571/23019

Bürozeiten: montags bis freitags 9.00 - 15.00 Uhr