NEWSLETTER SEPTEMBER 2004

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.


IN EIGENER SACHE

Liebe Freundinnen und Freunde,

erholt zurück aus dem Urlaub, habe ich von euch wieder deutlich mehr
Beiträge erhalten und leite sie hier allen weiter.

i.A. des BSV

Euer Kai-Uwe Dosch




INHALT




1. Geschäftsstelle
1.1. Neuer Freiwilliger
2. Weiterbildung
2.1. Training for Peace
2.2. Großgruppen-Moderation
2.3. Mediation
3. Israel/Palästina
3.1. Friedensfachkraft und Schultour
4. Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK)
4.1. Neuerscheinung: Balkan Peace Team
5. Friedenssteuer
6. Konfliktbearbeitung im Kommunalen Zusammenhang (KKK)
7. Ziviler Friedensdienst (ZFD, EN.CPS)
7.1. Stipendien-Programm
8. Friedensbewegung
8.1. Aufruf der italienischen Friedensbewegung
8.2. Nominierung für den Preis der Gleitsman-Stiftung
9. Materialien
10. Termine
10.1. Werkstatt für gewaltfreie Aktion und Student Nonviolent Committee
11. Spendenbarometer



1. GESCHÄFTSSTELLE



1.1. Neuer Freiwilliger

Wir haben einen neuen Mitarbeiter. David Seidel wird für ein Jahr als
Freiwilliger die BSV-Arbeit unterstützen. Er arbeitet in Emsdetten, im
Büro von Kathrin Vogler, vorwiegend zum Thema Israel/Palästina-Konflikt.
Er schreibt über sich:

"Ich bin David Seidel, 21 Jahre alt und wohne in Münster. Letzten Juni
habe ich mein Abitur gemacht, weiß aber noch nicht wirklich, was ich
studieren will. Das war mit ein Grund, warum ich mich für ein Praktikum
entschieden habe. Außerdem interessiere ich mich schon seit längerem für
friedenspolitische Themen und habe über eine befreundete
palästinensische Familie auch einen persönlichen Bezug zum
Nahost-Konflikt, so dass mich besonders die Breaking-Barriers-Schultour
interessiert, die ich auch mit begleiten werde."

David Seidel




2. WEITERBILDUNG


2.1. Training for Peace


Moderation in Dialogforen/Bürgerbeteiligung


Termin: 15.-19. November 2004

Ort: Tagungsstätte Dominikanerkloster Walberberg in Bornheim bei Bonn

Inhalt:

Als eine ihrer zentralen Aufgaben kommen Friedensfachkräfte immer wieder
in die Situation, Gesprächsrunden zu initiieren und zu begleiten, zu
strukturieren oder zu moderieren. Wir wollen mit verschiedenen Settings
experimentieren, in denen Menschen mit unterschiedlichen Zielen
zusammengebracht werden, um gemeinsam Problemlösungen zu beraten, zu
beschließen und so zu handeln, dass sich ihre Lebensumstände verbessern.

Leitung: Silke Maier-Witt (ForumZFD, arbeitet seit Januar 2000 im Kosovo
als Friedensfachkraft), Jochen Mangold (ForumZFD, Trainer des
Qualifizierungskurses )




Geschichtsbezogene Konfliktbearbeitung


mit Beispielen aus Israel/Palästina


Termin: 15.-19. November 2004

Ort: Tagungsstätte Dominikanerkloster Walberberg in Bornheim bei Bonn

Inhalt:

Das Ziel dieses Workshops ist es, am Beispiel des
israelisch-palästinensischen Konflikts vorhandene Strategien sowohl zu
erklären als auch einzuordnen und dann in ein praxisnahes Konzept der
Konflikttransformation zu integrieren. Das hier angewandte Konzept
kombiniert einen lösungsorientierten Ansatz der
systemisch-konstruktivistischen Theorie mit dem Interaktiven
Problemlösungsmodell und der Narrativen Mediation entlang der Methode
"Decision for History".

Leitung: Dr. Matthias Ries (Friedensfachkraft für das
Willy-Brandt-Zentrum in Jerusalem und das ForumZFD)



Menschenrechts- und Wahlbeobachtung

Termin: 08.-12. November 2004

Ort: Tagungsstätte Dominikanerkloster Walberberg in Bornheim bei Bonn

Inhalt:

In diesem "Training for Peace"- Kurs werden zunächst die Grundlagen der
internationalen Menschenrechtsarbeit vorgestellt. In Fallstudien werden
konkrete Fälle analysiert: Welche Menschenrechte sind hier verletzt
worden, welche internationalen Dokumente können herangezogen und welche
rechtlichen Wege können beschritten werden?

Im Rahmen einer Simulation einer Menschenrechtsbeobachtungsmission, die
auf den Erfahrungen der Referenten beruht, werden sowohl Vorbereitung,
Durchführung und Nachbereitung eingeübt.

Die Wahlbeobachtung, ein Spezialfall der Menschenrechtsbeobachtung,
bildet einen weiteren Schwerpunkt des Kurses.

Leitung: Jochen Neumann (Kurve Wustrow), Gregor Maaß (Peace Brigades
International), Ralph Michael Peters (EU-Wahlbeobachter)



Projektmanagement


Planung, Monitoring und Evaluation von Projekten im ZFD


Termin: 01.-05. November 2004

Ort: Tagungsstätte Dominikanerkloster Walberberg in Bornheim bei Bonn

Inhalt:

Dieser "Training for Peace" Kurs vermittelt die theoretischen und
praktischen Grundlagen zu Planung, Monitoring und Evaluierung von
komplexen Projektvorhaben. Es wird sehr anwendungs­orientiert an
konkreten Projektbeispielen der Teilnehmenden gearbeitet, um das
theoretisch Gelernte gleich zu trainieren. Ziel des Seminars ist die
Erhöhung der Handlungskompetenz in der Planung und Durchführung von
verschiedenen Projektvorhaben.

Die Referentin ist Outi Arajärvi, Dipl. Sozialwirtin und
Projektberaterin.




Spielerische Formen von Konfliktmanagement aus Afrika:


Der Fortschritt ist eine Schnecke


Termin: 15.-19. November 2004

Ort: Tagungsstätte Dominikanerkloster Walberberg in Bornheim bei Bonn

Inhalt:

Am Beispiel des Koteba -Theater der großen Schnecke- aus Mali erleben
wir eine nichtwestliche Methode von Konfliktbearbeitung, die
erlebnisorientiert und ganzheitlich ist.

In der Übertragung auf die Bedürfnisse unserer westlichen Gesellschaft
gibt uns das Modell Koteba eine zeitgemäße, nicht nur kognitive Struktur
für Orientierung, Begegnung Sinnfindung und Herzensbildung. Innerhalb
eines begrenzten Raums, in dem Ernst und Spiel sich verbinden, schafft
das Modell Koteba ein Ventil, um Spannungen abzubauen und in "komischer
Form" Defizite der Gesellschaft zu thematisieren. Dabei wird die Vision
von interkultureller Kommunikation und sozialer Harmonie hergestellt.

Leitung: Angelika Wehr-Koita, Dozentin für Theaterpädagogik




Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen


Termin: 08.-12. November 2004

Ort: Tagungsstätte Dominikanerkloster Walberberg in Bornheim bei Bonn

Inhalt:

Der ZFD arbeitet in der Regel mit zivilgesellschaftlichen Akteuren
zusammen. In Fällen, in denen tragfähige zivilgesellschaftliche
Strukturen noch nicht oder nicht mehr existieren, kann es Ziel der
Fachkräfte sein, geeignete lokale Strukturen erst mit aufzubauen.

In dem Aufbaukurs sollen systematisch die Kenntnis über Ebenen,
Strategien, Akteure und Aktivitäten sowie die theoretischen Hintergründe
verschiedener Ansätze intensiv bearbeitet werden. Aus den Ansätzen
sollen Hinweise auf Handlungsfelder und konkrete Aktivitäten entwickelt
werden. Die Teilnehmenden sollen ihre Analysekompetenz vertiefen und
verbreitern sowie Methoden an Beispielen trainieren um mit den erlernten
Instrumenten gezielt arbeiten können.

Leitung: Dr. Barbara Müller (Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie
Konfliktaustragung, Wahlenau)

Kurskosten: 650 Euro. Verpflegung und Unterkunft sind im Preis
inbegriffen. Bei externer Übernachtung ist ein Preisnachlass möglich.

Veranstalter: Forum Ziviler Friedensdienst mit Förderung des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
sowie des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Anmeldung und weitere Informationen:

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.

Akademie für Konflikttransformation

Wesselstraße 12

53113 Bonn

 <http://www.friedenbrauchtfachleute.de/> www.friedenbrauchtfachleute.de



Tania Faller




2.2. Großgruppen-Moderation


Auf dem Streitschlichtungskongress 2003, bei dem über 150 Menschen
teilnahmen, entstand bei den Veranstaltern und TrainerInnen die Idee,
doch einmal eine Fortbildung speziell für große Gruppen anzubieten.
Heute kann ich Euch endlich weitere Infos zum Seminar zusenden. Die
Wichtigste: Es haben sich ausreichend Interessierte gemeldet, um das
Seminar anzubieten. Es wird auf den vielfachen Wunsch hin am 1.
(Allerheiligen und Feiertag) und 2. November stattfinden und zwar im
"Katholischen Sozialen Institut" in Bad Honnef. Die Kosten belaufen sich
auf 80 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung, 50 Euro für
Erwerbslose. - Die Stiftung Mitarbeit konnte als Mitveranstalterin
gewonnen werden, so dass dieser Vorzugspreis möglich ist. - Genauere
Infos und Programm kann beim BSV als pdf angefordert werden oder bitte
bei der Stiftung Mitarbeit erfragen. Bitte sendet Anmeldungen direkt an
die Stiftung Mitarbeit, sei es per Fax oder Post mit dem Formular oder
aber unter Angabe der Daten zur Person als E-Mail.

Stiftung MITARBEIT Ludwig Weitz, Bornheimer Str. 37, 53111 Bonn, Telefon
0228/604240, Fax 0228/6042422, E-Mail: weitz(at)mitarbeit.de

Silke Marzluff




2.3. Mediation

11. - 15. Oktober 2004, Rastede
Einführung in die Mediation
Bildungsurlaub für LehrerInnen, PädagogInnen und SozialarbeiterInnen.
Leitung: Silke Sauer, Tel. 06421-931730

18. - 22. Oktober 2004, Würzburg
Macht haben - Macht gebrauchen
in der Familie, im Beruf, in der Politik.
Macht macht Frauen anders an als Männer.
Referentin: Renate Wanie
Infos + Anmeldung: Akademie Frankenwarte, Thea Momper, Tel.
0931-80464-333

13. - 14. November 2004, Iserlohn
"Wenn sich zwei streiten, muss keiner verlieren"
Einführung in die Mediation
Leitung: Silke Sauer, Tel. 06421-931730

Oktober 2004 - Juli 2005, Freiburg
Mediations-Ausbildung (120 Std.)
nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation (BM)
in 2 Teilen à 60 Std. (auch einzeln belegbar)
Teil 1: 11.-15. Oktober und 6.-10. Dez. 2004
Teil 2: 18.-22. April und 11.-15. Juli 2005
Leitung: Consolata Peyron, Christoph Besemer
Infos und Anmeldung: Werkstatt-Büro Freiburg: Tel. 0761-43284

November 2004 - Juli 2005
Grundausbildung in Mediation (120 Std.)
1. Kursabschnitt: 1. - 5. November 2004
Leitung: Mechtild Eisfeld, Klaus Heidler, Beate Ronnefeldt, Consolata
Peyron, milan
Info-Abend: 28.9.04, 19.30h,
VHS Rotteckring 12, Raum 117.
Infos + Anmeldung: VHS Freiburg, Tel. 0761-3689510

1. - 4. Februar 2005, Freiburg
Supervisionsfortbildung für Mediations-AusbilderInnen / MediatorInnen
(30 Std.)
Einführung in Supervision auf transaktionsanalytischem und auf
systemischem Hintergrund
Referenten: Dr. Klaus Heidler und milan
Organisation und Anmeldung: Werkstatt-Büro Freiburg: Tel. 0761-43284

Christoph Besemer



3. ISRAEL/PALÄSTINA



3.1. Friedensfachkraft und Schultour

Kurz vor den Sommerferien erreichten unsere Geschäftsstelle gleich zwei
positive
Nachrichten.
Die erste: Unser ZFD-Projekt mit Anna Crummenerl als Friedensfachkraft
kann nun
doch schon in diesem Jahr beginnen. Aus Mitteln, die zunächst
anderweitig verplant
waren, dort aber nicht verbraucht wurden, konnte unser
Kooperationspartner ForumZFD
nun doch schon einen Projektbeginn im Oktober zusagen. Anna Crummenerl,
die
zunächst mit Hilfe von Spenden wieder nach Palästina ausgereist war, um
die Arbeit mit
den Jahalin-Beduinen fortzusetzen, ist zurzeit in Deutschland, um sich
auf eine
Ausreise im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes vorzubereiten. Wir
bedanken uns an
dieser Stelle ganz herzlich bei den SpenderInnen, die uns und Anna
geholfen haben,
ihre Finanzierungslücke zu schließen. Wir waren begeistert von der
großen Solidarität!
Die zweite gute Nachricht betrifft ebenfalls unser Engagement zur
Unterstützung der
israelischen und palästinensischen Friedenskräfte. Die NRW-Stiftung für
Umwelt und
Entwicklung hat entschieden unsere Schultour mit Mitgliedern der
Initiative Breaking
Barriers zu fördern. Vor kurzem haben wir ein Anschreiben mit dem
Angebot von
Veranstaltungen an alle nordrhein-westfälischen Schulen der
Sekundarstufe 2
geschickt. Im November wollen wir dann zwei junge Menschen aus Israel
und Palästina
einladen, mit Jugendlichen hierzulande über ihre Erfahrungen des
Konflikts und ihre
Versuche ihn zu überwinden zu berichten.

Kathrin Vogler



4. GEWALTFREIE KONFLIKTAUSTRAGUNG (IFGK)

4.1. Neuerscheinung: Balkan Peace Team

Hiermit möchten wir Euch auf das im November 2004 erscheinende Buch von
Barbara Müller, "Balkan Peace Team 1994-2001, Mit Freiwilligenteams im
gewaltfreien Einsatz in Krisenregionen", aufmerksam machen!

Inhalt:
Es ist Krieg in Jugoslawien und "Man muss doch was tun!". Das Balkan
Peace
Team ist eine wichtige Antwort. Sieben Jahre lang, von 1994 bis 2001,
ist
das Balkan Peace Team mit kleinen Teams von Freiwilligen in den
Konflikten
in Kroatien, Serbien und Kosovo aktiv. Seine Wirkungen hat es im
Kleinen,
und im Konzeptionellen: "Wenn Versöhnung geschehen soll, dann muss die
Arbeit des Balkan Peace Team weiter gehen und gestärkt werden", lautet
1999
das Urteil vom "Rat für die Verteidigung der Menschenrechte und
Freiheiten"
in Pristina in Kosovo.
Die Autorin beschreibt die Motivationen und die Wege, die zur Koalition
des
Balkan Peace Team bringen. Sie folgt den Teams bei ihrer Arbeit und
macht
sichtbar, was sich hinter so abstrakten Worten wie "Vernetzung",
"Menschenrechtsarbeit", "Informationskanal" oder "Dialog" an subtiler,
feinfühliger Kleinarbeit verbirgt.
Sie schildert auch das Innenleben dieser Projektorganisation. Wie
knappes
Geld engste Grenzen setzt, wie man sich sinnvoll über große Distanzen
organisiert und wo die Schwachstellen sind.  Das sind Fragen, die sich
für
andere Projekte ebenfalls stellen, die mit Teams von Freiwilligen in
Krisengebieten eingreifen wollen.
Es schließt mit dem Versuch, Wirkungen zu erkennen, das Balkan Peace
Team
einzuordnen und mit einem Ausblick auf aktuelle Initiativen, die jetzt
die
Entwicklung von gewaltfreier Intervention weiter vorantreiben.

Barbara Müller, Balkan Peace Team 1994-2001, ISBN 3-932082-11-7, Verlag
Arbeit und Leben, November 2004, ca. 200 Seiten, 10,00 EUR

Das Buch ist beim Bund für Soziale Verteidigung (BSV) erhältlich.

Achim Schmitz



7. ZIVILER FRIEDENSDIENST (ZFD, EN.CPS)

7.1. Stipendien-Programm

Es gab ein Auswertungstreffen zum BSV-Stipendien-Programm.

Kathrin Vogler berichtete als Koordinatorin von der positiven Erfahrung
der großen Unterstützung durch örtliche Gruppen und von der negativen
Erfahrung der mangelnden Koordination, teils der Finanzierung und teils
der Öffentlichkeitsarbeit.

Lael Kline berichtete als Stipendiat von mangelnder Information über
Organisation und Finanzierung, vom sehr guten Kurs in Walberberg und
Praktikum in Sarajevo und von sozialer Isolation während des Kurses.

Salah Salem Abuhatab bedankte sich als Stipendiat besonders beim
forumZFD und dem BSV für den Kurs, fand den Inhalt (nur etwas zu viel
Breite und zu wenig Tiefe) und die Trainer des Kurses gut. Bezüglich
Unterkunft und Verpflegung stimmte Salah Lael zu. Sein Praktikum in
Berlin fand er dagegen schlecht und nutzlos. Er schätzte allerdings
seine beiden Besuche in Würzburg sehr. Sein größtes Problem waren die
Konflikte mit Feministinnen und die mangelnde interkulturelle Toleranz.


Es wurde vorgeschlagen, dass die Stipendiaten zukünftig sowohl eine
Kontaktperson als auch gleiches und ausreichendes Geld (4500,- Euro)
haben, das sie teils selbst aufbringen sollen, eine verpflichtende
Vorbereitungszeit in Deutschland und Zugang zu internationalen Medien.



Kai-Uwe Dosch



8. FRIEDENSBEWEGUNG

8.1. Aufruf der italienischen Friedensbewegung



Die italienische Friedensbewegung bittet in einem Aufruf um die
Freilassung der im Irak entführten Friedensfachkräfte aus Italien und
ihrer Begleiter aus Irak. Sie bezieht sich auf die Union der Islamischen
Gemeinden in Italien, die zum Respekt gegenüber internationaler
Solidarität aufruft. Sie erinnert an ihre Organisation 'Brücke nach
Bagdad', die z.B. Trinkwasser für die belagerten Städte Falludscha und
Nadschaf gebracht haben. Sie erinnert auch an ihre Demonstrationen für
Frieden und gegen die Besatzung in Italien. Sie bittet um Hilfe für die
Freilassung von Simona Pari und Simona Torretta und für den Frieden im
Irak.



Kai-Uwe Dosch





8.2. Nominierung für den Preis der Gleitsman-Stiftung

Die Gleitsman-Stiftung würdigt internationale soziale Aktivitäten. Sie
vergibt hierfür u.a. alle zwei Jahre einen Preis für Leistungen
außerhalb der USA, der mit 100.000 US-Dollar dotiert ist. Jeder Einzelne
kann einen Kandidaten nominieren oder nominiert werden. Honoriert werden
Aktivitäten im Bereich Menschenrechte auf Ernährung oder freie
Meinungsäußerung oder anderes. Die Frist für Nominierungen endet am
05.11.04, Informationen gibt es auf der Website
<http://www.gleitsman.org/international.html>
http://www.gleitsman.org/international.html.

Kai-Uwe Dosch



10. TERMINE



10.1. Werkstatt für gewaltfreie Aktion und Student Nonviolent Committee

2. Oktober 2004, 14h - 22h, Karlsruhe
20 Jahre Anleitung zum Mächtigsein
Jubiläumsfest der Werkstatt für Gealtfreie Aktion, Baden
mit Vortrag von Prof. Dr.  Theodor Ebert: "Gewaltfrei, aber icht
machtlos. Erfahrungen mit gewaltfreien Aktionen in der Bundesrepublik"
Infos: Werkstatt-Büro Heidelberg: Tel. 06221- 161978

6. Oktober 2004, 20h, Heidelberg
Zeiten des Kampfes
Das Student Nonviolent Committee (SNCC) und das Erwachen des
afro-amerikanischen Widerstands in den 1960er-Jahren
mit dem Buchautor Clayborne Carson
Infos: Werkstatt-Büro Heidelberg: Tel. 06221- 161978

Christoph Besemer




NEWSLETTER UND ANDERE MEDIEN


Der Newsletter erscheint am Monatsanfang v.a. mit kurzen Meldungen. Wenn
diese hier veröffentlicht werden sollen, schicken Sie / schickt Ihr sie
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<mailto:kai-uwe.dosch(at)hammkomm.de> .

Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletters genügt eine E-Mail an die
Geschäftsstelle: soziale_verteidigung(at)t-online.de
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Weitere Informationen gibt es im Rundbrief "Soziale Verteidigung" und
auf der Website www.soziale-verteidigung.de
<http://www.soziale-verteidigung.de/> .




REDAKTION


Kai-Uwe Dosch

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59077 Hamm

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