NEWSLETTER JULI 2004

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.

IN EIGENER SACHE

Liebe Freundinnen und Freunde,

vielen Dank für die freundlichen Rückmeldungen auf den letzten Newsletter und die vielen Beiträge zu diesem auch von unbekannter und unerwarteter Seite. So ist auch dieser Newsletter wieder ziemlich umfangreich. Wie ein roter Faden ziehen sich Berichte und Ankündigungen von Terminen zur zivilen Konfliktbearbeitung hindurch. Doch auch den vielen anderen genannten Projekten und Aktivitäten wünsche ich viel Erfolg.

Viele Grüße aus Hamm,

i.A. des BSV

Kai-Uwe Dosch

 

INHALT

1. Geschäftsstelle

1.1. Rechner nach Belgrad

2. Weiterbildung

2.1. Mediationsausbildung 2004/2005 in Freiburg

2.2. 3. Europäische Trainerausbildung (deutsch-französisch-sprachig)

2.3. Europäisches Sommertreffen der KonfliktberaterInnen auf dem Larzac (F)

3. Israel/Palästina

4. Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK)

4.1. War Resisters' International, Ohrid, Mazedonien, 20.-25. Juni 2004

4.2. "Gütekraftforschung auf dem Prüfstand"

5. Friedenssteuer

 

6. Konfliktbearbeitung im Kommunalen Zusammenhang (KKK)

 

7. Ziviler Friedensdienst (ZFD, EN.CPS)

7.1. Studientag "Internationales" des forumZFD

7.2. Zypern-Projekt

7.3. "Aktionsplan für Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und

Friedenskonsolidierung"

8. Friedensbewegung

8.1. Literatur ja - Armeepräsentation nein

8.2. "Massenmord in Verantwortung von Heckler & Koch-Geschäftsführung und

Bundesregierung!"

8.3. Ein Programm gegen Folter ist ein Programm gegen Krieg

9. Materialien

9.1. Bücher des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und

Konfliktlösung

9.2. Dokumentation "Streitschlichtungskongress 2003" ist da!

9.3. Newsletter "Weißes Friedensband"

10. Termine

10.1. 21. Internationale Sommerakademie

10.2. Neunzig Jahre Versöhnungsbund

10.3. "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch"

 

 

1. GESCHÄFTSSTELLE

1.1. Rechner nach Belgrad

Der BSV hat seit Jahren einen guten Kontakt zu den Women in Black Belgrad. Bei einer Austauschaktion von alten Rechnern haben wir beschlossen, zwei ältere Rechner nach Belgrad zu schicken, um dort die Arbeit zu erleichtern. Unseres Wissens sitzen dort oft fünf motivierte MitarbeiterInnen vor einem PC. Nun haben wir die Möglichkeit direkt zu unterstützen. Die Geschäftsstelle ist in den Sommermonaten Juli und August durch Reha-Maßnahmen und Urlaub nur mit einer festen Kraft besetzt und für zwei Wochen vom 9. bis 24.8. ganz geschlossen. Wir hoffen alle, dass der Sommer noch kommt.

2. WEITERBILDUNG

2.1. Mediationsausbildung 2004/2005 in Freiburg

Leitung: Consolata Peyron (Mediatorin BM, Ausbilderin in Mediation BM)

Christoph Besemer (Mediator BM, Ausbilder in Mediation BM)

Termine:

1. Teil: Grundlagen (60 Zeitstunden)

11.10. - 15.10. 2004

06.12. - 10.12. 2004

2. Teil: Vertiefung und Praxisfelder (60 Zeitstunden)

18.04. - 22.04.2005

11.07. - 15.07.2005

Kursgebühr: 1800 EUR (ermäßigt: 1400 EUR)

Unterkunft und Verpflegung (falls gewünscht): ca. 700 EUR - 800 EUR

Infos und Anmeldung:

Projekt Mediation & Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

Büro Freiburg - Christoph Besemer

Vauban-Allee 20, 79100 Freiburg

Tel. 0761-43284, Fax 0761-4004226, E-Mail: buero.freiburg(at)wfga.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

2.2. 3. Europäische Trainerausbildung (deutsch-französisch-sprachig)

Vom 7. - 11. Dezember 2004 findet in Karlsruhe das Orientierungsseminar der 3. Europäischen Ausbildung zur TrainerIn in ziviler und gewaltfreier Konfliktaustragung statt. Wer Interesse an der Ausbildung hat, findet weitere Informationen auf der Homepage www.eiccc.org.

2.3. Europäisches Sommertreffen der KonfliktberaterInnen auf dem Larzac (F)

Vom 3.-7. August 2004 findet in Südfrankreich ein europäisches Sommertreffen von TrainerInnen und KonfliktberaterInnen auf dem Larzac statt. Informationen und Anfragen auch auf der Homepage www.eiccc.org.

 

4. GEWALTFREIE KONFLIKTAUSTRAGUNG (IFGK)

4.1. War Resisters' International, Ohrid, Mazedonien, 20.-25. Juni 2004

Das diesjährige internationale Seminar und Ratstreffen der WRI fanden auf Einladung der Peace Action Macedonia in Ohrid/Mazedonien statt. Das Seminar stand unter der Überschrift "Kriegsdienstverweigerung und Krieg". Es war von ca. 50 Personen besucht, von denen ca. 10 aus Mazedonien, Serbien und Bosnien kamen, und auch von einer Vertreterin der deutschen WRI-Sektion IFGK.

Im Mittelpunkt des Ratstreffen stand die finanzielle Krise der WRI. Angesichts dieser Situation hatte der Vorstand vier mögliche Zukunftsszenarien skizziert. Mit großer Einigkeit wurde beschlossen, aus diesen Szenarien dasjenige zu wählen, das die WRI als eine radikale antimilitaristische Internationale bewahren und zusätzliche Mittel über Spenden und Finanzanträge für Programme einwerben will. Die Programmarbeit wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen entwickelt. Unter anderem werden aber Menschen gesucht, die Lust haben, an einer neugebildeten AG zu Kolumbien teilzunehmen oder eine Kampagne zum Thema Kriegsprofiteure mit vorzubereiten.

Das kommende Ratstreffen 2005 soll - sofern die Finanzierung gelingt - auf Einladung der (neuen) dortigen Sektion in Südkorea stattfinden. Das Dreijahrestreffen, das 2006 wieder ansteht, wird in Deutschland stattfinden. Die DFG-VK ist die einladende Sektion. Kai-Uwe Dosch, der die DFG-VK jetzt im Rat vertritt, möchte aber versuchen, auch Mitglieder der anderen Sektionen und assoziierten Organisationen zum Mitmachen zu gewinnen.

Es soll ein deutscher Vorbereitungskreis gebildet werden, der mit dem internationalen Vorbereitungskomitee zusammenarbeiten soll. Kontaktperson ist Kai-Uwe Dosch, s.u.

4.2. "Gütekraftforschung auf dem Prüfstand"

Kritische Begleitung aktueller Forschungsprojekte aus wissenschaftstheoretischer, interkultureller und praktischer Perspektive Ein Schwerpunkt des IFGK ist seit 1997 die Gütekraft-Forschung. Mehrere Veröffentlichungen, zwei Forschungstage in den letzten Jahren, laufende und geplante Forschungsprojekte und internationale Zusammenarbeit kennzeichnen die wachsende Bedeutung.

Der dritte Forschungstag Gütekraft am 16. Oktober 2004 in Marburg verspricht besonderes spannend zu werden. Er wird vom IFGK wieder zusammen mit der Arbeitsgruppe Gütekraft veranstaltet, weitere Kooperationspartner sind das Centre for Peace Studies (CPS) in Tromsö, Norwegen, und die Arbeitsstelle Friedensforschung Bonn (AFB).

Das Gesamtkonzept der Gütekraft-Forschung sowie abgeschlossene und laufende Projekte sollen einer grundlegenden Kritik unterzogen, "durchgerüttelt" werden. Als ExpertInnen kommen Regine Mehl von der AFB und einE weitereR ExpertIN für interkulturellen Vergleich. Jörgen Johansen vom CPS wird den Rahmen zur Gütekraft im Alltag beleuchten. Unter professioneller Moderation von Barbara Müller wird die Gütekraft-Forschung erkenntnistheoretisch und methodisch hinterfragt, speziell bei dem laufenden Projekt von Martin Arnold (zu Gandhi, Martin Luther King, Hildegard Goss-Mayr, Abdul Ghaffar Khan, Thich Nhat Hanh, den Quäkern und Bart de Ligt) und bei den abgeschlossenen Forschungen von Burkhard Bläsi ("Konflikttransformation durch Gütekraft") und Doris Heimann (Quantitative Inhaltsanalyse von Gütekraft-Berichten). Das Ganze erfordert viel Arbeit und Geld, 3708 EUR insgesamt, die mit ehrenamtlichem Einsatz nicht abgedeckt werden können. Die angestrebte Finanzierung durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung kann nach den Förderrichtlinien leider nicht die Kosten decken, 600 Euro für Honorare müssen anderweitig aufgebracht werden. Darum laden wir nicht nur zur Teilnahme ein, sondern bitten auch um Spenden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auf das Konto 140 12 488 (BLZ 560 517 90, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, Vermerk: Spende für Gütekraft-Forschung) des gemeinnützigen IFGK überweisen. Sie erhalten Anfang nächsten Jahres Ihre Spendenbescheinigung. Achim Schmitz, Buchenhofstaffel 1, D-70197 Stuttgart, Tel. 0049/(0)711/6201132, www.frieden-achim-schmitz.de

 

7. ZIVILER FRIEDENSDIENST (ZFD, EN.CPS)

7.1. Studientag "Internationales" des forumZFD

Der Studientag zur internationalen Arbeit des forumZFD am 11.06.04 in Kassel war gut besucht. Auch vom BSV nahmen mehrere VertreterInnen teil, diezugleich die deutsche Arbeitsgruppe der Nonviolent Peaceforce repräsentierten. In einer grundlegenden Einführung und fünf verschiedenen Berichten wurden die verschiedenen Ebenen der internationalen Verknüpfung im

Bereich Ziviler Friedensdienst/Zivile Konfliktbearbeitung dargestellt:

- das Europäische Netzwerk für Zivile Friedensdienste EN.CPS mit seinem gemeinsamen Zypern-Projekt,

- das European Peacebuilding Liaison Office EPLO in Brüssel als Lobby-Agentur für NGOs,

- die Bemühungen um eine Verankerung unserer Arbeit bei EU-Insitutionen,

- die Dublin-Konferenz zur "Rolle der Zivilgesellschaft bei der Verhinderung bewaffneter Konflikte" und letztlich

- die weltweite Nonviolent Peaceforce, für die der BSV und das forumZFD in einer deutschen Arbeitsgruppe zusammenarbeiten.

Die 22 TeilnehmerInnen begrüßten und unterstützten einstimmig das internationale Engagement des Verbandes, welches es im Rahmen seiner Kräfte und Möglichkeiten leistet. Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Europäischen Union empfahlen sie eine Intensivierung der Zusammenarbeit vor allem im Rahmen des EN.CPS.

Damit fand auch die Kooperation von BSV und forumZFD auf verschiedenen Ebenen allgemeine Zustimmung.

7.2. Zypern-Projekt

Leider hat das gemeinsame Projekt verschiedener Teilhabenden des Europäischen Netzwerks für Zivile Friedensdienste einen vielleicht entscheidenden Dämpfer erhalten. Nachdem ein Antrag auf Förderung eines Einstiegs-Projekts auf der Insel Zypern bereits vom BMZ abgelehnt wurde, weil es nicht in das Länderprogramm passte, für das das BMZ zuständig ist, wurde nun auch der entsprechende Antrag beim Auswärtigen Amt abgelehnt. Dies enttäuscht die Verantwortlichen besonders, weil gute Kontakte zu den Zuständigen im AA große Hoffnungen auf einen positiven Bescheid geweckt hatten. Die Entscheidung können wir uns nur einerseits durch Wechsel der Verantwortlichen und des Ressort-Zuschnitts und andererseits durch die Fülle der Anträge und die Knappheit der Mittel erklären. Ärgerlich ist dies auch, weil in mehreren intensiven Bearbeitungsgängen entsprechend den Forderungen des AA bereits beträchtliche Ressourcen des forumZFD in den Antrag investiert wurden, ohne dass wir dafür einen finanziellen Ausgleich erhielten. Wir haben Kontakt mit dem AA aufgenommen mit dem Ziel, diese Entscheidung noch zu korrigieren.

7.3. "Aktionsplan für Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung"

Im Mai 2004 erschien dieses 80-seitige Dokument der Bundesregierung, das in eindrucksvoller Weise ein Bild der nötigen Maßnahmen zur Zivilisierung der deutschen Außenpolitik und deren Koordinierung beschreibt. Für die Vertreter der Zivilgesellschaft, die in Dublin dabei waren, steht das Regierungspapier in engem Zusammenhang mit der Action Agenda und ihren Forderungen, die dort erarbeitet wurden.

Der Zivile Friedensdienst wird als ein bewährtes Gemeinschaftswerk staatlicher und nicht-staatlicher Träger an drei Stellen hervorgehoben. So heißt es: "Das wichtigste friedenspolitische Instrument zur Förderung von Friedenspotenzialen der Zivilgesellschaft ist der Zivile Friedensdienst." (S.45) "Der Zivile Friedensdienst wird ausgebaut. Die wesentlichen Empfehlungen der Evaluierung werden bis 2004 umgesetzt, so dass die Ausbildung und der Einsatz einer ausreichenden Zahl von Fachkräften mit hoher Planungssicherheit erfolgen können." (S.66)

Auch wenn das Berliner Dokument sich nicht von einer militärgestützten Verteidigungspolitik verabschiedet - eine Umsetzung der dort enthaltenen Zielvorstellungen würde sehr viel zur Krisenprävention und Friedenssicherung auch auf europäischer Ebene beitragen. Allerdings, solange es bei Absichtserklärungen bleibt, denen keine Taten und vor allem keine entsprechende Budgetierung folgen, solange ein Minimalprojekt wie unsere Zypernarbeit auf Unverständnis stößt, solange wird sich nichts Wesentliches ändern. Die Friedensverbände könnten durch weitgestreute Verbreitung des Papiers und intensive Lobby-Arbeit zur Einforderung seiner Umsetzung sehr dazu beitragen, dass dieser umfangreiche Aktionsplan nicht zur Makulatur wird.

8. FRIEDENSBEWEGUNG

8.1. Literatur ja - Armeepräsentation nein

Keine Bundeswehr auf der Leipziger Buchmesse 2005! Wir sind der Meinung: Solch ein literarisches Großereignis wie die Buchmesse in Leipzig verträgt sich nicht mit Vorführungen der Deutschen Bundeswehr.

Wir setzen uns stattdessen dafür ein, dass Eurofighter und Streubomben verschwinden, die wirtschaftliche Kluft zwischen den reichen und armen Völkern der Welt abgebaut wird und dass auch in Deutschland eine Sozialpolitik gestaltet wird, die diesen Namen wirklich verdient! Mehr aktuelle Publikationen zu solch brisanten Themen wären eine Bereicherung der Buchmesse 2005 - im Gegensatz zur Präsentation der Deutschen Bundeswehr. Bitte unterstützen auch Sie unser Anliegen mit Ihrer Unterschrift.

Jörg Windt

Detlef Gaida

Inhaber Ev. Buchhandlung Inhaber Priv.

Fachberatung für

Marktstraße 5

Finanzdienstleistungen

 

Zwickauer Str. 49

08468 Reichenbach / V. 08468 Reichenbach / V.

8.2. "Massenmord in Verantwortung von Heckler & Koch-Geschäftsführung und Bundesregierung!"

Unter dem Motto "Schließen statt schießen" hat DFG-VK-Bundessprecher Jürgen Grässlin gemeinsam mit weiteren Friedensaktivisten heute mit Fahrradschlössern das Werkstor des Waffenproduzenten Heckler & Koch in Oberndorf verschlossen. In Redebeiträgen kritisierten Gaby Ayivi aus Oberndorf, attac-Geschäftsführerin Sabine Leidig und Jürgen Grässlin die H&K-Waffenproduktion. Seit dem 1. Juni 2004 sind sie im Rahmen der DFG-VK-Aktionsradtour "Radeln für Abrüstung" in Süddeutschland unterwegs, um vor Rüstungsbetrieben und Kasernen konkrete "Schritte zur Abrüstung" zu fordern. www.dfg-vk.de/schritte-zur-abruestung/ 8.3. Ein Programm gegen Folter ist ein Programm gegen Krieg

Die "Kooperation für den Frieden" ist ein Zusammenschluss von über 40 Organisationen der deutschen Friedensbewegung, darunter auch der BSV. Der Sprecherkreis der "Kooperation für den Frieden" nimmt in einer Stellungnahme vom 26.05.2004 den Folterskandal im Irak zum Anlass grundsätzlicher aktueller Überlegungen und Forderungen. www.koop-frieden.de

9. MATERIALIEN

9.1. Bücher des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung

- Schurkenstaat und Staatsterrorismus. Die Konturen einer militärischen Globalisierung, Agenda Verlag, Münster 2004, 24 Euro. Mit Beiträgen von Elmar Altvater, Michael Bünker, Hildegard Goss-Mayr, Wolfgang Greif, Pete Hämmerle, Jörg Huffschmid, Knut Krusewitz, Franz Leidenmühler, Heinz Loquai, Gerald Mader, Thomas Roithner, Lutz Schrader, Hans-C. Graf von Sponeck, Peter Strutynski und Lutz Unterseher.

- Pax Americana und Pax Europaea. Konsens oder Konflikt um eine neue Weltordnungskonzeption, Friedensbericht 2004, Agenda Verlag, Münster 2004, 24 Euro.

Mit Beiträgen von Patricia Bauer, Michael Berndt, Carola Bielfeldt, Susanne Fischer, Dietrich Fischer, Hans-Joachim Heintze, Franz Leidenmühler, Gerald Mader, Berthold Meyer, Thomas Roithner Werner Ruf, Lutz Schrader, Peter Strutynski, Ronald Tuschl und Lutz Unterseher.

- Neutralität im Neuen Europa. Österreichs Beitrag zur Finalität der Union, Agenda Verlag, Münster 2004, 12,80 Euro. Mit Beiträgen von Ludwig Adamovich, Dolores M. Bauer, Carola Bielfeldt, Peter Kostelka, Otmar Lahodynsky, Erwin Lanc, Franz Leidenmühler, Gerald Mader, Egon Matzner, Alfred Missong, Anton Pelinka, Madeleine Petrovic und Lutz Unterseher.

9.2. Dokumentation "Streitschlichtungskongress 2003" ist da!

Auf 125 Seiten wurde der Streitschlichtungskongress 2003, den der BSVzusammen mit der Stiftung Mitarbeit und Bildungswerk Umbruch durchführte, dokumentiert. Über 500 wollten kommen, aber nur 135 StreitschlichterInnen und 35 MulitplikatorInnen konnten teilnehmen. Die Dokumentation beschreibt nicht nur den Ablauf, sondern informiert insbesondere detailliert über die Abläufe der Trainings-Workshops und die Erfahrungen der StreitschlichterInnen. In einem Resümee werden wesentliche Elemente erfolgreicher Streitschlichtungsprogramme in Schulen zusammengefasst. Zusätzlich enthält die Dokumentation Material für Streitschlichterausbildungen und Kontaktadressen zu TrainerInnen. Zu bestellen ist die Dokumentation in der Geschäftstelle des BSV 0571-29456 zum Preis von 5 EUR plus Versand.

9.3. Newsletter "Weißes Friedensband"

Die Aktion Weißes Friedensband e.V. gibt einen Newsletter heraus, in dem Frieden in einem weiteren Sinn verstanden wird. So geht es u.a. um eine Kampagne "Fairness für Kinder" und eine Initiative "Nein zur Beschneidung von Mädchen". Verantwortlich hierfür zeichnet Günter Haverkamp, Himmelgeister Str. 107a, 40225 Düsseldorf, Tel. 0211-9945137, Fax 0211-9945138, <mailto: haverkamp(at)friedensband.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können > haverkamp(at)friedensband.de.Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.friedensband.de.

 

10. TERMINE

10.1. 21. Internationale Sommerakademie

Friedensforschungszentrum Burg Schlaining/Burgenland, Sonntag, 4. - Samstag, 10. Juli 2004, "Die Wiedergeburt Europas" Von den Geburtswehen eines emanzipierten Europas und seinen Beziehungen zur "einsamen Supermacht" ReferentInnen: Ekkehart Krippendorff, Ernst-Otto Czempiel, Dolores M. Bauer, Werner Ruf, Corinna Hauswedell, Otfried Nassauer, Claudia Haydt, Sepp Wall-Strasser, Norman Paech, Hans-Joachim Heintze, David Krieger, Nadine Bilke, Nonno Breuss, Jürgen Rose, Peter Pilz u.a. Teilnahmekosten: Euro 35,-- für die ganze Woche oder Euro 8,-- pro Tag, Ermäßigung für Studierende, SchülerInnen und Arbeitslose: Euro 18,-- für die ganze Woche Unterbringung: Hotel Burg Schlaining (****), Haus International oder privat und kostenlos.

Auskünfte, Anfragen und Anmeldung: Thomas Roithner in der ÖSFK Außenstelle Wien, Wiedner Gürtel 10, 1040 Wien, Tel. 01 - 79 69 959, Fax 01 - 79 65 711, e-mail: <mailto: aspr.vie(at)aspr.ac.atDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können > Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ,'; document.write( '' ); document.write( addy_text88580 ); document.write( '<\/a>' ); //-->\n Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können <http://www.aspr.ac.at/sak2004.htm> www.aspr.ac.at/sak2004.htm

10.2. Neunzig Jahre Versöhnungsbund

06.-07.08.2004 - Domforum in Köln Aus Anlass des neunzigsten Jahrestages der inoffiziellen Gründung des Versöhnungsbundes veranstalten der deutsche und der englische Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes (IFOR) eine gemeinsame Tagung in Köln. Dabei soll gemeinsam reflektiert, politisch gehandelt und internationale Gemeinschaft erlebt werden. Die Tagung wird in Deutsch und in Englisch durchgeführt. Es wirken u.a. mit: Paul Oestreicher, Ullrich Hahn, David Mumford, Dorothee Schaper, Clemens Ronnefeldt und Elisabeth Compton.

Anmeldungen bis 15.07.04 bei versoehnungsbund(at)t-online.de.Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

10.3. "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch"

Stefan Philipp, Chefredakteur der DFG-VK-Zeitschrift ZivilCourage im Gespräch mit Pastor Ulrich Finckh, Vorsitzender der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen (1971 - 2003), Langjähriger Geschäftsführer der Gustav Heinemann-Initiative, Entschiedener Streiter für Menschenrechte und Gewissensfreiheit: Ohne Kriegsdienste keine Kriege, Dienstag, 28. September 2004, 19.30 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29 a, Karlsruhe

Es laden ein: DFG-VK Deutsche Friedensgesellschaft -Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (gegründet 1892), Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Archiv Aktiv, Gustav Heinemann-Initiative Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270, Fax -558622

 

NEWSLETTER UND ANDERE MEDIEN

Der Newsletter erscheint am Monatsanfang v.a. mit kurzen Meldungen. Wenn diese hier veröffentlicht werden sollen, schicken Sie / schickt Ihr sie bitte bis Monatsende an die Redaktion: kai-uwe.dosch(at)hammkomm.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können <mailto: kai-uwe.dosch(at)hammkomm.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können > .

Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletters genügt eine E-Mail an die

Geschäftsstelle: info(at)soziale-verteidigung.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können <mailto: info(at)soziale-verteidigung.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können > .

Längere Texte kommen in die Mailinglist bsv-diskussionsforum(at)yahoogroups.comDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

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Zum Bestellen einfach eine leere E-Email schicken an:

bsv-diskussionsforum-subscribe(at)yahoogroups.comDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

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Weitere Informationen gibt es im Rundbrief "Soziale Verteidigung" und auf

der Website www.soziale-verteidigung.de

<http://www.soziale-verteidigung.de/> .

 

REDAKTION

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