NEWSLETTER NOVEMBER 2003

BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.

Liebe Friedensfreundinnen und Freunde!

Knappe drei Wochen nach Erscheinen des letzten elektronischen BSV-Newsletters senden wir Ihnen nun die Novemberausgabe. Eine Mehrzahl der Artikel dreht sich vor allem um uns selbst, um die Weiterentwicklung des Bunds für Soziale Verteidigung, um unsere Gegenstrategien zur Europäischen Militarisierung, aber auch um Ergebnisse unserer Arbeit.

Dabei ist es erfreulich, dass wir trotz aller oft konstruktiven und manchmal auch destruktiv geführten Debatten über uns selber noch eine ganze Reihe von Ergebnissen aufweisen können. Insbesondere freuen wir uns darüber von Johan Galtung und TRANSCEND zum ersten Mal mit der Übersetzung und Herausgabe seines neuen Buches beauftragt worden zu sein. Das handfeste Ergebnis dieser Arbeit können auch Sie bald in den Händen halten. :)

Mit dem Aufruf zur Kampagne "Energy for Peace" unterstützen wir zudem die befreundete Initiative SNOW und ihren Ansatz zur nachhaltigen finanziellen Unterstützung von alternativen Energieprojekten.

Wir selber besitzen jedoch leider noch keine Windkraftanlagen, um Geld in unsere wieder mal leeren Kassen zu spülen, sondern sind weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Nur zwei Monate vor Ende des Jahres haben wir unser Spendenziel jedoch leider erst zu 56 % erreicht.

Herzliche Grüße
Björn Kunter
für das Team des Bunds für Soziale Verteidigung

INHALT

    • BSV-Perspektiven
    • Neues aus der AG Israel/Palästina
    • Militarisierung der EU - Vorschlag zur Einrichtung einer Europäischen Friedens-Agentur
    • Gewaltfrei erziehen: fordern und fördern
    • Streitschlichtungskongress 2003
    • Neu: Galtung Wege zum Frieden
    • Neu: Infoblatt Boykott
    • Gastartikel: Energy for Peace
    • Termine
    • Spendenbarometer


Perspektiven des BSV

Wird der BSV in den kommenden 7 Jahren zum Verband für gewaltfreie Politik- und Lebensgestaltung? Dies war zumindest eine der Visionen, die von den TeilnehmerInnen der Perspektivkonferenz am 4. Oktober in Kassel erarbeitet wurde. Nach einer kritischen Diskussion und Überarbeitung des Szenarios "BSV-Umfeld 2010", das von der Steuerungsgruppe Organisationsentwicklung im Vorfeld vorgelegt worden war, entwickelten die TeilnehmerInnen vielfältige Ideen für künftige Arbeitsfelder des BSV.

Aus dem Bereich Zivile Konfliktbearbeitung werden im Jahr 2010 viele Elemente bereits alltägliche gesellschaftliche Praxis sein, etwa die Streitschlichterausbildung, die Mediation oder Zivilcourage-Trainings. Ob und in welchem Maße dies auch für zivilen Ungehorsam gilt, darüber gab es unterschiedliche Einschätzungen. Auf jeden Fall wird er eine wichtige Rolle in den bevorstehenden sozialen und politischen Auseinandersetzungen gegen neoliberale Globalisierung und Rechtsentwicklung spielen. Der BSV kann hier durch ein erweitertes Trainingsprogramm zur Wirksamkeit sozialer Bewegungen beitragen.

Im Arbeitsbereich Pazifismus und Militärkritik sahen wir uns mit widersprüchlichen Trends konfrontiert. Während Friedens- und Anti-Kriegs-Bewegungen nach wie vor hohes Ansehen in der Gesellschaft genießen, wird Deutschland gleichzeitig zur Drehscheibe für allerlei Interventionskriege ausgebaut. Vor diesem Hintergrund werden es pazifistische Gruppen wie der BSV schwer haben, Einfluss zu nehmen und ihre Basis zu verbreitern. Was dem BSV hier noch fehlt ist eine europäische Perspektive und entsprechende europaweite Kooperationen. Als erfolgreich bewertet und deswegen fortzusetzen wurden die Bemühungen des BSV um eine strategische Zusammenarbeit auch mit nicht pazifistischen Gruppen, das Engagement gegen Krieg und Kriegsvorbereitung und die Verbreitung gewaltfreier Alternativen mit Publikationen und Vorträgen.

Unter dem Stichwort "gewaltfreie Gesellschaft" standen vor allem das Konzept der Sozialen Verteidigung und die noch neue Idee eines Inlands-Friedensdienstes in der Diskussion. Zur Sozialen Verteidigung gab es kein einheitliches Bild - hier reichten die Meinungen von "bis auf Weiteres auf Eis legen" bis hin zu ihrer Weiterentwicklung als Mittel gegen "Präventiv-" und andere Angriffskriege. Und natürlich wurde auch an dieser Stelle wieder der Name des Bundes kontrovers diskutiert: Müssen wir vom BSV zum BSW werden, zum "Bund für Soziale Wärme"? Im Bereich gewaltfreie Intervention werden die vielfältigen positiven Ansätze fortgesetzt und ausgebaut. Sowohl die Nonviolent Peaceforce als auch die Friedensarbeit zu Israel/Palästina werden als zukunftsfähig gesehen, die europäische Zusammenarbeit mit EN.CPS u.a. soll intensiviert werden.

Eine wirkliche Herausforderung für den BSV wird allerdings, was Geschäftsführer Peter Betz als nur scheinbare Selbstverständlichkeit auf die Agenda schrieb: Den BSV als handlungsfähige Organisation erhalten, seine Menschen pflegen und neue hinzugewinnen und die finanzielle Basis dafür immer wieder sicherzustellen. Nach der Fertigstellung der Tagungsdokumentation wird sich der Vorstand mit den konkreten Schlussfolgerungen für die Arbeit beschäftigen müssen. Diese Schlussfolgerungen werden dann auch die Mitgliederversammlung des BSV im März 2004 beschäftigen.


AG Israel/Palästina: Neue Projekte ? - Neue Leute ?

Der Antrag für eine Fachkraft im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes, den der BSV in Kooperation mit dem forum ZFD zur Unterstützung der Jahalin-Beduinen eingereicht hat, wird derzeit noch vom Ministerium bearbeitet. Klar ist allerdings schon, dass höchstens ein Drittel der vom Forum eingereichten ZFD-Projekte bewilligt werden. Eine Entscheidung wird spätestens bis Ende des Jahres fallen, bis dahin heißt es also noch Daumen drücken. Für den Fall der Bewilligung hat die AG eine differenzierte Struktur ausgearbeitet, wie das Projekt von den verschiedenen BSV-Organen sinnvoll begleitet werden kann. Auch neue Organe werden dabei entstehen: so soll ein eigenes Projektbüro eingerichtet werden, ein Unterstützungskreis und eine prominente Schirmfrau gewonnen werden.

Der viermonatige Qualifizierungskurs Zivile Konfliktbearbeitung im Frühjahr 2004 wird erstmals in englischer Sprache stattfinden. Wir möchten je einer Person aus Israel und Palästina durch ein Stipendium die Teilnahme an diesem Kurs ermöglichen. Die erforderlichen Gelder stehen durch das Engagement lokaler deutscher Friedensinitiativen bereit, im Moment sind wir jedoch weiterhin auf der Suche nach geeigneten Stipendiaten. Auch hier wird eine Entscheidung spätestens bis Ende des Jahres fallen.

Ein Hinweis in eigener Sache: Zum Jahreswechsel werden einige Mitglieder der AG ihr Engagement leider beenden. Darum nochmals eine herzliche Einladung an alle Interessierten, sich und ihre Ideen in die AG einzubringen oder einfach mal reinzuschnuppern. Nähere Infos über Anne Dietrich: anne_dietrich(at)gmx.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Militarisierung der EU und EPLO-Anstoß zur "European Peace Agency"

Weitgehend unbemerkt von der Friedensbewegung wird die Militarisierung der EU weiter vorangetrieben. Auch die Diskussion der neuen EU-Verfassung wird für diese Zwecke missbraucht, wenn die Einrichtung einer "European Armaments, Research and Capabilities Agency" hier Verfassungsrang erhalten soll. Das Brüsseler European Peace Liason Office (EPLO), eine Lobby-Agentur von 19 größeren europäischen Organisationen und Netzwerken aus dem Bereich der Zivilen Friedensarbeit hat daher einen Gegenentwurf formuliert, in dem die parallele Einrichtung einer European Peace Agentur zur Förderung der zivilen Konfliktbearbeitungskapazitäten gefordert wird.

Der BSV ist über seine Mitgliedschaft im europäischen Netzwerk für Zivile Friedensdienste (en.cps) mit dem EPLO verbunden und unterstützt diesen Aufruf zur Einrichtung einer European Peace Agentur, mit der sich die EU verpflichten würde, zivile Ansätze der Konfliktbearbeitung genauso zu fördern, wie die militärischen.

Unter den Mitgliedern das BSV ist hierum in den letzten Tagen eine teilweise heftig geführte Debatte entbrannt, da etliche hierin auch eine Anerkennung der Europäischen Militarisierung erkennen. Wer mitreden oder die Debatte der letzten Wochen nachverfolgen will, kann dies im BSV-Diskussionsforum: bsv-diskussionsforum-subscribe(at)yahoogroups.comDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Gewaltfrei erziehen - fordern und fördern

Magdeburg, 29.Oktober 2003. Zur Fachtagung der Evangelischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt war der Geschäftsführer des BSV, Detlef Beck, eingeladen, in einem Workshop, das Konzept des BSV zur konstruktiven Konfliktaustragung zwischen Eltern und Kindern vorzustellen. Das Konzept, insbesondere die praktische Arbeitsweise mit Eltern zu den verschiedenen Themen des Konzepts (u.a. Wie vermittle ich in einem Streit zwischen meinen Kindern? Wie streite ich überhaupt konstruktiv? Wie stärke ich das Selbstvertrauen meines Kindes? ...) stieß auf reges Interesse der Teilnehmenden im Workshop.

In einem Vortrag von Prof. Bussmann von der Martin-Luther-Universität Halle zu Beginn der Fachtagung wurde deutlich, dass eine gewalttätige Erziehung zusammenhängt mit aggressivem, gewalttätigem Verhalten der Kinder und Jugendlichen aus diesen Familien. Pointiert ausgedrückt, könne man geradezu von der "Familie als Keimzelle der Gewalt" sprechen. Was für präventiv orientierte Arbeit mit Eltern spreche sei, dass nach seiner Evaluationen im Rahmen der Kampagne "Mehr Respekt vor Kindern" des Familienministeriums des Bundes, Eltern interessiert an konstruktiven und gewaltfreien Erziehungsmöglichkeiten sind. Auch Eltern, die nach eigener Einschätzung in der Erziehung auf Gewalt zurückgreifen. Über 70% der Eltern, die ihre Kinder schlagen sind selbst unzufrieden mit ihrem Verhalten.

Das Trainingskonzept des BSV zur Arbeit mit Eltern ermöglicht den an den Workshops teilnehmenden Eltern, Möglichkeiten konstruktiven Streitens kennen zu lernen und zu trainieren. Ein Faltblatt zu den Trainings für Eltern kann in der Geschäftsstelle des BSV anfordert werden: info(at)soziale-verteidigung.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Großes Interesse am Streitschlichtungskongress 2003

Für den vom BSV mitorganisierten Streitschlichtungskongress 2003 liegen bereits jetzt über 350 Anmeldungen vor. Leider ist die Teilnahme an dem Kongress jedoch auf 150 SchülerInnen und LehrerInnen aus Streitschlichtungsprojekten beschränkt.
www.streitschlichtungskongress.de


Neuerscheinung: Johan Galtung u.a.: Neue Wege zum Frieden

Konflikte aus 45 Jahren: Diagnose, Prognose, Therapie In klarer, verständlicher Form und Sprache stellen Johan Galtung und seine Mitautoren die Möglichkeiten der Transformation von Konflikten durch friedliche Mittel vor. Es werden in der Tat "Neue Wege zum Frieden" eröffnet, die das Spektrum der Handlungsmöglichkeiten erweitern. Das Buch - geprägt von einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie- und Praxisteilen - wird deshalb zu einer wichtigen Informationsquelle in der Bildungs- und Friedensarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Die Darstellung von "45 Konflikten und 45 TRANSCEND-Perspektiven" bildet das Kernstück des Buches. Zu den jeweiligen Konfliktregionen in aller Welt stellt Johan Galtung eine friedens-wissenschaftliche Diagnose, gibt eine Prognose darüber ab, wie der Konflikt sich entwickeln wird, und bietet vielfältige Lösungen an, wie eine Konflikttransformation durch friedliche Mittel vonstatten gehen kann. Johan Galtung: "Konflikten kann man nicht vorbeugen, wohl aber der Gewalt. Die Konfliktenergie kann in Richtungen gelenkt werden, wo sie positive,

gewaltfreie, konstruktive und transformierende Wirkung bekommen kann." Dieses Buch ist eine ergiebige Fundstelle für die Diskussionen über die "Neuen Wege zum Frieden" und die Verhinderung von Kriegen. (Prof. em. Dr. Wolfgang Popp) Ein erster Blick auf das Inhaltsverzeichnis des Buches "Neue Wege zum Frieden" vermittelt den Eindruck: Das ist das Buch, auf das meine Studentinnen und Studenten und ich lange gewartet haben. Es geht, so lauten zwei Überschriften des Vorwortes, um "Frieden mit friedlichen Mitteln", also um "eine Friedensphilosophie - und ein(en) Weg, sie in die Tat umzusetzen". Wie viele Hochschulseminare kreisen um die Frage nach der "richtigen" Verbindung von Theorie und Praxis? Wie viele Lehrerinnen und Lehrer haben sich wegen dieses Problems von der Friedenserziehung in der Schule verabschiedet? Um den einst geglückten Versuch zur Friedensarbeit an Fachhochschulen ist es still geworden. "Neue Wege zum Frieden" eröffnet neue Wege zur Friedenserziehung ... (weiter auf www.galtung.de)

Jetzt überall erhältlich: Neue Wege zum Frieden Konflikte aus 45 Jahren:
Diagnose, Prognose, Therapie Johan Galtung, Carl G. Jacobsen, Kai Frithjof
Brand-Jacobsen Übersetzt aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
Herausgeber: Bund für Soziale Verteidigung, 2003, 391 Seiten, 15,90 EUR,
ISBN 3-00-011703-2. Bestellung und Infos: info(at)soziale-verteidigung.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Neues BSV-Informationsblatt: Boykott

Zu den immer wieder genutzten Mitteln des gewaltfreien Kampfes gehört der Boykott bestimmter Waren und Dienstleistungen. Dieser kann, richtig und gezielt angewendet, äußerst wirkungsvoll sein und zum Kristallisationspunkt einer Bewegung werden. Genauso gut kann aber eine unzureichend durchdachte oder nachlässig geplante Boykottaktion der ganzen Bewegung schaden. In seinem neuen Informationsblatt stellt der Bund für Soziale Verteidigung auf 4 Seiten erfolgreiche und weniger erfolgreiche Boykottinitiativen aus der Geschichte vor und leitet aus den historischen Erfahrungen allgemein verständliche Tipps und Leitlinien für die Planung und Durchführung von Boykottaktionen ab. Wem diese ersten Informationen Lust auf mehr gemacht haben, für den bieten der Bund für Soziale Verteidigung und seine Mitgliedsorganisationen weitere Beratung und Unterstützung an.


Energy for peace

Ein globales Energie-Netz für Frieden, gerechte Entwicklung und Umweltschutz (Robert Hülsbusch, FI Nottuln ) "Gerade auch die Energiepolitik bedarf im Interesse des Friedens tief greifender Umstrukturierungen, weg von den fossilen Ressourcen. Eine konsequente Ausrichtung auf erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung würde nicht nur die eigene Sicherheit vor militärischen oder terroristischen Angriffen erhöhen, sondern zugleich dazu beitragen, Kriegen um die Kontrolle fossiler Energien oder ihrer Transportwege den Boden zu entziehen."

Was im Entwurf der Friedenspolitischen Richtlinien der Kooperation für den Frieden formuliert wird, scheint spätestens nach dem Irakkrieg in der Friedensbewegung Allgemeingut zu sein. Otfried Nassauer vom Berliner Institut für transatlantische Sicherheit (Bits) fordert ebenso wie Manfred Stenner, Geschäftsführer des Netzwerkes Friedenskooperative, dass Friedenspolitik nach dem Irakkrieg auch Energiepolitik sein muss.

Drastischer formuliert es noch Franz Alt, der "das größte Gemetzel der Menschheitsgeschichte" prophezeit, wenn nicht rasch der vollständige Umstieg auf erneuerbare Energie gelingt.

Überzeugt?

"Energy for Peace" heißt ein neues Projekt von "S-N-O-W e.V." (Süd-Nord-Ost-West-Netzwerk) mit einer neuen Idee: Mit Hilfe von Spenden, aber auch mit Kapitaleinlagen wird eine Friedenswindkraftanlage finanziert. 20 Jahre wird diese Windkraftanlage umweltfreundlichen Strom produzieren. Die erwirtschafteten Beträge fließen in Solar-Anlagen in Dritte-Welt-Länder oder nach Osteuropa. Auch dort wird so eine regenerative Energiewirtschaft initiiert - eine Möglichkeit der zukunftsfähigen Entwicklung dieser Länder und eine Möglichkeit, ein weltweites regeneratives Energienetz aufzubauen.

Was kann man tun?

Erstens sich persönlich beteiligen - als Spender oder als Kapitalanleger. Zweitens seine eigene Organisation - ob Friedensgruppe, Kirchengemeinde oder Eine-Welt-Kreis - davon überzeugen, dass sie in diese Kampagne einsteigt. Diese Gruppierung startet eine große Werbekampagne für ein Friedenswindrad.

Die Organisation und den geschäftlichen Teil übernimmt die WATT Fair GmbH. Der Einsatz bewegt sich so in einem überschaubaren Rahmen. Unser Engagement und der weltweite millionenfache Protest gegen den Irakkrieg waren notwendig und richtig. Doch wir brauchen positive Perspektiven und Alternativen über diesen Krieg hinaus, wie sie dieses

Friedens-Energie-Projekt aufzeigt: Es führt real ein neues Prinzip ökologischen und gerechten Wirtschaftens ein zur Vorbeugung gegen Kriege um knapper werdende Ressourcen und als Ansatz gemeinschaftlicher, global gerechter Zukunftsgestaltung. Es steht perspektivisch für eine Weltordnung, die die Lebens- und Sicherheitsinteressen aller Menschen umfasst. Mehr Informationen: www.fair-pla.net


TERMINE

07.-09. November, Deinsdorf
Aus Feinden Nachbarn machen
Schnupperkurs zur Ausbildung in
Thérapie Sociale von Charles Rojzman
mit Monika Ott und Sherif Korodowou
Tel: 09154-946564
Anmeldung: seminarhaus.deinsdorf(at)t-online.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Infos: www.seminarhaus-deinsdorf.de

09. November, weltweit
Aktionstag: "Stop the wall"
gegen den Bau der Mauer durch die besetzten Gebiete in Israel/Palästina.
Infos: www.stopthewall.org

09.-19 November, bundesweit
Ökumenische Friedensdekade
Infos: www.friedensdekade.de
Terminübersicht: www.friedenskooperative.de/dek03ter.htm

12.-15.November, Paris
zweites Europäische Sozialforum
Infos: www.fse-esf.org

21.- 23. November, Hamburg
friedenspädagogische Tagung:
Friedenserziehung konkret - Von der Vision zum Handeln
Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF)
Infos: nolzpopp(at)onlinehome.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

05.-07. Dezember, Geseke
Streitschlichtungskongress 2003
Infos: www.streitschlichtungskongress.de

05.-07. März 2004, Bonn
BSV-Jahrestagung: Europa zivilisieren statt militarisieren!
Infos demnächst

08.-11. Juli 2004, Brüssel
10. Internationale Konferenz für Militärsteuer-Verweigerung und
Friedenssteuer-Initiativen
Infos: panhuis.rojo(at)pi.beDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


BSV Intern: Spendenbarometer

Friedensarbeit kostet Geld. Auch dieses Jahr benötigen wir zur Finanzierung unserer Arbeit wieder Spendeneinnahmen von 97.000 Euro. In den ersten 10 Monaten dieses Jahres haben wir Spenden über 54.000 Euro erhalten. (55 %)
Vielen Dank für Deine/Ihre Unterstützung.

ALLGEMEINES / ABO & KÜNDIGUNG

Der Newsletter erscheint monatlich. Hinweise auf Termine und Neuigkeiten schicken Sie / schickt Ihr bitte bis Monatsende an bkunter(at)gmx.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Zum Bestellen oder Kündigen des Newsletter reicht eine Mail an die Geschäftsstelle: info(at)soziale-verteidigung.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

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HERAUSGEBER

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Schwarzer Weg 8
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Tel. 0571/29456
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