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18.12.2019
Kategorie: Pazifismus und Miltärkritik, über uns

Ute Finckh-Krämer bei Transparenz TV


Im Rahmen von Transparenz TV und der Sendereihe „Friedensfragen mit

Clemens Ronnefeldt“ wird heute, am Mittwoch, den 18.12.,

Gast: Ute Finckh-Krämer, Ehemaliges MdB, (SPD) zu Gast sein.

Thema:  „Neue Entspannungspolitik jetzt!“

Ute Finckh-Krämer gehört zu den fachlichen Beraterinnen und

Beratern der Initiative „Neue Entspannungspolitik jetzt!“. In deren

Aufruf heißt es:


"Anfang 2009, zum Amtsantritt von Präsident Obama, mahnte der

„Architekt der Entspannungspolitik“, Egon Bahr, gemeinsam mit Helmut

Schmidt, Richard von Weizsäcker und Hans Dietrich Genscher, in einem

Appell für eine atomwaffenfreie Welt: „Das Schlüsselwort unseres

Jahrhunderts heißt Zusammenarbeit. Kein globales Problem ist durch

Konfrontation oder durch den Einsatz militärischer Macht zu lösen“.


Ähnliche Aufrufe von „Elder Statesmen“ gab es in anderen Ländern. Im

Bundestag einigten sich im März 2010 Union, SPD, FDP und Bündnis

90/Die Grünen auf einen gemeinsamen Antrag (17/1159), der unter

anderem den „Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland“ forderte.


Angesichts der Eskalation der Ukraine-Krise und zur Unterstützung von

„Minsk 2“ wuchs Anfang 2015 auch in den Parteien die Forderung nach

einer „neuen Entspannungspolitik“.


Egon Bahr und andere machten immer wieder Vorschläge zur Entschärfung

bzw. Lösung der aktuellen Konflikte mit Methoden der

Entspannungspolitik. Zahlreiche, teils prominente Bürgerinnen und

Bürger engagierten sich mit Erklärungen und Aufrufen. In einer

gemeinsamen Erklärung fordern VertreterInnen aus Kirchen, Wirtschaft,

Politik und Zivilgesellschaft „eine neue Friedens- und

Entspannungspolitik jetzt!“. Aber diese Aufrufe verhallten nahezu

ungehört.


Heute ist die breite gesellschaftliche und parteiübergreifende Debatte

über Entspannungspolitik notwendiger denn je, um zu helfen, die

Konfrontation in Europa zu beenden und die europäischen Krisen zu

bewältigen und – mit Nutzen für die ganze Welt – eine Zone

gesamteuropäischer “gemeinsamer Sicherheit“ durch Zusammenarbeit aller

Staaten von Vancouver bis Wladiwostok durchzusetzen.“

Im Dialog mit Clemens Ronnefeldt geht Ute Finckh-Krämer auf die

Entstehung und die Ziele dieser Initiative ein.

 

Hier der Link zur Sendung:

Die Website der Initiative ist diese hier: https://neue-entspannungspolitik.berlin/


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