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03.01.2019
Kategorie: International, Neuerscheinungen

Neues zu Zivilem Peacekeeping


Nonviolent Peaceforce hat einen Prozess begonnen, bei dem es darum geht, „gute Praktiken“ (good practices) im Feld des unbewaffneten zivilen Schutzes von Menschen in Krieg und Krisen zu dokumentieren. Nach der im IFGK erschienenen Studie „Wielding Nonviolence“, hrsg. von Ellen Furnari, sind insgesamt sechs regionale Workshops geplant. Der erste dieser Workshops fand im Dezember 2017 in Manila statt, der zweite im Juni 2018 in Beirut, der dritte im November 2018 in Nairobi. Vertreter*innen verschiedener Organisationen, die in der jeweiligen Region im Feld des zivilen Peacekeepings aktiv sind, kamen in den Workshops mit Wissenschaftler*innen zusammen und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus. Die Dokumentationen der ersten beiden Workshops wurden von IFGK-Mitarbeiterin Dr. Christine Schweitzer erstellt. Eine Kurz- und eine Langfassung der ersten beiden Berichte sind jetzt bei Nonviolent Peaceforce auf deren Website abrufbar.

Zu Zivilem Peacekeeping gibt es noch eine neue Studie auf der Website des Instituts für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (ifgk.de): Die ersten Forschungsergebnisse einer Untersuchung, die Outi Arajärvi bei Nonviolent Peaceforce im Südsudan durchgeführt hat. Dort ging es um die Kompetenzen, die Friedensfachkräfte mitbringen oder entwickeln müssen, um ihre Arbeit gut zu tun. Die vollständige Studie wird voraussichtlich später in diesem Jahr 2019 erscheinen. Outi Arajärvi hatte die Studie auf dem vergangenen Studientag, der in Kooperation mit dem BSV stattgefunden hatte, vorgestellt.


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