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27.08.2013
Kategorie: International

Stellungnahme des BSV zu den aktuellen Geschehnissen im Syrienkonflikt


Der Bund für Soziale Verteidigung warnt vor einem militärischen Eingreifen in Syrien. Auch wenn der Einsatz von Giftgas in Syrien mittlerweile als wahrscheinlich gilt und ein Kriegsverbrechen darstellt, fordert der BSV, von einem militärischen Eingreifen abzusehen.

„Der Einsatz von Giftgas ist ein Kriegsverbrechen, egal von welcher Seite er erfolgt ist. Aber Kriegsverbrechen mit Krieg zu bekämpfen hat nur eine vorhersehbare Folge: Noch mehr Tote, Verletzte, Obdachlose und Flüchtlinge. Der BSV fordert die deutsche Bundesregierung, die USA, die NATO und die Mitglieder der EU auf, auf jedes militärische Eingreifen zu verzichten“, heißt es in der Presseerklärung, die der BSV heute morgen, am 27. August, verschickt hat.

Statt eines militärischen Vorgehens sollten bi- und multilaterale Verhandlungen erfolgen, um die Verschärfung des Konflikts durch parteinehmende und waffenliefernde Drittstaaten zu beenden. Nur hierdurch kann ein Ende der Gewalt erfolgen und eine auf Verhandlungen basierende Lösung des mittlerweile festgefahrenen Kampfes zwischen dem Regime und den Rebellen erreicht werden.


Die vollständige Stellungnahme können Sie hier herunterladen.


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