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21.05.2012
Kategorie: über uns, Pazifismus und Miltärkritik

Auch der BSV war bei den Aktivitäten von "Aktion Aufschrei" zum Katholikentag in Mannheim

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stopp den Waffenhandel", die auch vom Bund für Soziale Verteidigung (BSV) getragen wird, hat auf dem Katholikentag in Mannheim mit seinen Straßentheateraktionen und dem "Besuch" bei der Veranstaltung mit der Kanzlerin Merkel für Aufsehen gesorgt.


Auch Stephan Brües, Ko-Vorsitzender des BSV, war an der Aktion beteiligt, wie auf dem im Mannheimer Morgen veröffentlichten Foto von Markus Prosswitz / masterpress zu sehen ist.
"Wir wollten die Kanzlerin bei ihrem Input zum Forum über den demographischen Wandel nicht stören", sagt Brües. "Wir haben daher erst still, und dann, als sie ihre Rede beendet hatte, lautstark darauf hinweisen, dass ihre Politik der Rüstungsexporte wenig christlich ist."
Unter ihrer schwarz-gelben Regierung hat Frau Merkel 2010 einen makabren
Rekord bei den Rüstungsexporten aufgestellt: Waffenexporte n im Wert von über 2 Milliarden Euro wurden genehmigt.
Auch manche Ordner der Veranstaltung seien auf unserer Seite der
RüstungsgegnerInnen gewesen, so sagt Brües weiter. "Als wir am Rande unser Transparent ausrollten, sagte ein Ordner im Anzug zu mir, er habe den Aufruf der Aufschrei-Kampagne auch unterschrieben, er werde dafür sorgen, dass wir die Aktion beenden könnten."
Auch das Straßentheater speziell zur Kampagne gegen den Rüstungsexport von bis zu 270 Leopard2-Panzer nach Saudi Arabien hat in der Mannheimer Fußgängerzone oder auch am Wasserturm große Aufmerksamkeit erregt. Dieser Deal wurde von niemandem gutgeheißen. Die federführend von AktivistInnen von Pax Christi und dem Heidelberger Friedensratschlag initiierte Theateraktion suchte auch eine Deutsche Bank-Filiale heim, nachdem der erste kurze Teil problemlos aufgeführt werden konnte, kam der Filialleiter herbei und schmiss die AktivistInnen heraus. Zur Finanzierung der Rüstungsgeschäfte durch seine Bank wollte er sich nicht äußern. Da reiht er sich ein mit all den anderen GeheimniskrämerInnen in
Regierung (Bundessicherheitsrat) und Rüstungsindustrie.


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