| Bericht: BSV-Jahrestagung 2008 in Erfurt |
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Der BSV hat sich auf seiner Jahrestagung vom 29.2. bis 2.3. in Erfurt seiner
historischen Wurzeln erinnert und seine heutigen Projekte und Programme auf den
Prüfstand gestellt. Am Freitagabend startete die Tagung mit einer spannenden
Kontroverse zwischen Johan Bauer von der anarchistisch-gewaltfreien Zeitschrift
„graswurzelrevolution“ und dem bündnisgrünen Bundesvorstandsmitglied Astrid
Rothe-Beinlich aus Erfurt über die Rollen von Staat und Gesellschaft bei der
Entwicklung und Durchsetzung gewaltfreier Konfliktbearbeitung. Am Samstagmorgen
diskutierten die TeilnehmerInnen mit Andreas Buro (Komitee für Grundrechte und
Demokratie), Christine Schweitzer (BSV/IFGK) und Monty Schädel (DFG-VK) über
die Geschichte der pazifistischen Bewegung im Nachkriegsdeutschland von den
Ostermärschen über die BoA-Kampagne bis zur gewaltfreien Umzingelung des
G8-Gipfels im vergangenen Jahr. Am Nachmittag wurden dann in Arbeitsgruppen
Perspektiven für die verschiedenen Arbeitsbereiche des BSV besprochen. Den
kulturrevolutionären Höhepunkt bildete am Samstagabend wieder ein hausgemachtes
Programm aus Lesungen, Präsentationen, Theater und Musik, das in den frühen
Morgenstunden mit einigen Dutzend „letzter“ Lieder ausklang.
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