Verfolgung von Wehrdienstverweigerern in Belarus stoppen (27.01.2010) PDF Drucken

Freiheit für Ivan Mikhailau - Verfolgung von Wehrdienstverweigerern in Belarus stoppen

 

Offener Brief an den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko

 

Die Verfolgung von Wehrdienstverweigern in Belarus nimmt zu. Am 29. Januar findet in Belarus der Prozess gegen den 21-jährigen Ivan Mikhailau statt. Er wurde wegen der Verweigerung des Wehrdienstes angeklagt und ist deshalb seit dem 15. Dezember 2009 inhaftiert.
Für Ivan Mikhailau ist es aufgrund seiner religiösen Überzeugung als messianischer Jude unmöglich, Militärdienst zu leisten. Stattdessen möchte er gemäß Artikel 57 der belarussischen Verfassung einen zivilen alternativen Dienst antreten. Dem jungen Mann drohen im Fall einer Verurteilung eine Geldstrafe oder bis zu 2 Jahre Gefängnis.

Wir fordern Präsident Lukaschenko ebenfalls dazu auf, die gegen Dzmitry Smyk verhängte Geldstrafe und die Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit aufzuheben.

Den vollständigen Brief gibt es hier.

 

Unterzeichnende Organisationen:
Libereco - Partnership for Human Rights (Bonn)
People in Need (Prag)
The European Bureau for Conscientious Objection (Brüssel)
Centre for Development of Democracy and Human Rights (Moskau)
Menschenrechte in Belarus e.V. (Berlin)
Östgruppen - the Swedish Initiative for Democracy and Human Rights (Stockholm)
United Center of Initiatives for Belarus (Vilnius)
Janun e.V. Region Hannover (Hannover)
International Association Civic Belarus (Prag)
Bund für Soziale Verteidigung e.V. (Minden)
Europäischer Austausch (Berlin)
Gemeinschaft Schweizer Zivildienstleistender (Zürich)