Keine Afghanistan-Kritik in der ARD? PDF Drucken
 

Die erneute Erweiterung und Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr schlägt deutlich zuwenig Wellen in der öffentlichen Wahrnehmung. Die Medien konzentrieren sich auf den Finanzcrash und

selbst vom US-Wahlkampf wird noch mehr berichtet, als über diese zentrale Frage der deutschen und europäischen Außenpolitik. Wenn wir als Friedensbewegung unsere Forderung nach einer öffentlichen Debatte um den Afghanistankrieg und den Einsatz der Bundeswehr ernst nehmen, dann sollten wir dies auch mit entsprechendem Nachdruck und Beharrlichkeit einfordern - insbesondere von den öffentlich-rechtlichen Medien. Dies ist auch nach dem jüngsten Bundestagsbeschluss weiterhin wichtig. Die Bundesregierung hat sich den Einsatz vom Parlament schließlich nicht zufällig bis nach der Bundestagswahl 2009 verlängern lassen - sie will das Thema aus dem Wahlkampf heraushalten.

Immerhin ist eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und damit auch der ZahlerInnen von Rundfunkgebühgren gegen diese Einsätze, dann sollte sich die Politik schon etwas Mühe geben müssen, diese öffentlich zu begründen.

Ein aufmerksamer Zeitgenosse schlug vor, uns an die Redaktion von "hart aber fair" zu wenden und dort zu fordern, dass das Thema Afghanistaneinsatz der Bundeswehr dort auf den Tisch kommt. Er schätzt ein, dass je mehr Leute sich an die Redaktion wenden, umso eher ein Erfolg möglich ist. Der BSV ruft nun dazu auf, diese Forderung gegenüber "Hart aber fair" in individuellen E-Mails auszudrücken (mailto: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) und zugleich eine bcc-Kopie an Kathrin Vogler zu senden (mailto: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ), damit die Resonanz überprüft werden kann.