| Newsletter Januar 2010 |
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BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG E.V.
Wer die Welt bewegen will, muss bei sich selbst beginnen - Streitschlichtungskongress 2009
(BSV) Vom 4.-6. Dezember fand der Streitschlichtungskongress 2009 für Schülerinnen und Schüler statt, den der BSV in zweijährlichem Rhythmus in Kooperation mit fairaend, der Thomas-Morus-Akademie, der Stiftung Mitarbeit und dem Umbruch-Bildungswerk und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend organisiert. 180 jugendliche StreitschlichterInnen aus verschiedensten Schulen und Schulformen aus ganz Deutschland hatten am Nikolauswochenende wieder die Möglichkeit, in zahlreichen Workshops gemeinsam über ihre Arbeit in Streitschlichtungsprojekten an ihrer Schule zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Ansätze kennenzulernen. Nähere Informationen unter: http://www.streitschlichtungskongress.de/
(BSV) "Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!" - Das fordern zahlreiche Friedensinitiativen und andere Organisationen in einem gemeinsamen Aufruf. Auch der BSV unterstützt als Mitglied der Kooperation für den Frieden diesen Appell. Darin wird u. a. gefordert: "Protestiert am 20. Februar gemeinsam gegen den Krieg. Macht den Abgeordneten klar: Gegen unseren Willen schickt die Bundesregierung weitere Truppen an den Hindukusch. Gegen unseren Willen werden weitere Milliarden für den Krieg ausgegeben. Gegen unseren Willen werden neue Waffen eingesetzt. Afghanistan braucht zivilen Aufbau, der verstärkt werden muss. Afghanistan braucht kein Geld für den Krieg."
(BSV) Im Irak hat sich das Netzwerk "La onf" (keine Gewalt) etabliert, das nun seit 2006 sehr erfolgreiche "Wochen der Gewaltfreiheit" mit zigtausenden Teilnehmern und Hunderten zivilgesellschaftlicher Organisationen durchführt. Auch in Palästina organisiert sich ein ähnliches Netzwerk gewaltfreier Gruppen. Wir wollen diese Netzwerke mit unseren Möglichkeiten unterstützen und begleiten, um in Deutschland aber auch in den Gesellschaften vor Ort zeigen zu können, dass Gewaltfreiheit auch in diesen Regionen, die vorrangig mit Gewalttaten und -kultur assoziiert werden, existiert und funktioniert. |


