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Menschenrechte in der Türkei |
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| Preis pro Einheit (Stück):
€3,50
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BSV-Hintergrund- und
Diskussionspapier Nr. 25
Christiane Möcker: Zum
Verhältnis von Konflikt und Gewalt am Beispiel der Auseinandersetzung um die
Menschenrechte in der Türkei
Die Verwirklichung der Menschenrechte
für alle Menschen weltweit ist eine der größten Herausforderungen. Ihrer
Verwirklichung kommt eine große Relevanz für eine Kultur des Friedens zu.
Im Mittelpunkt der
Diskussion um die Aufnahme der Türkei in die EU steht deshalb auch die Frage
der Beachtung der Menschenrechte und der Demokratisierung der türkischen
Gesellschaft. Wurden im Zuge dessen in den vergangenen Jahren wichtige
Gesetzesänderungen vorgenommen, gibt es nach wie vor immer wieder Berichte über
schwere Menschenrechtsverletzungen. Dem gegenüber stehen die
Menschenrechtsorganisationen in der Türkei, die sich seit langem um die
Verwirklichung der Menschenrechte bemühen. Staat und Militär reagieren hierauf
mit politischer Verfolgung.
Christiane Möcker greift in ihrer
Arbeit den innertürkischen Aspekt dieses mehrdimensionalen Konfliktes um die
Menschenrechte auf und bearbeitet das Verhältnis von Konflikt und Gewalt in
Bezug auf den Konflikt zwischen den türkischen Menschenrechtsorganisationen und
der staatlichen Seite konflikttheoretisch. Die Theorien von Johan Galtung, Ralf
Dahrendorf und Hans-Peter Nolting wendet die Autorin exemplarisch auf den
Konflikt zwischen Staat, Militär und Menschenrechtsorganisationen in der Türkei
an., beschreibt die einzelnen Akteure, die angewendeten Gewaltformen und die
Widerstandsmöglichkeiten der AktivistInnen.
Christiane Möcker ist
Diplom-Pädagogin und langjährig aktiv in der internationalen Friedensarbeit.
Der Text entstand im Rahmen des Studiengangs „Master in Peace Studies“ an der
Fernuni Hagen. |
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