Friedenspolitische Bildung an Schulen

„Frieden schaffen ohne Waffen“ Geht das überhaupt? In unseren Angeboten für Schulen stellen wir die praktische Arbeit von Friedensfachkräften und Erfahrungen aus gewaltfreien Interventionen in den Vordergrund.
In den letzten Jahren haben wir vor allem Schultouren internationaler Friedensfachkräfte organisiert. Seit 2011 bieten wir zudem eine Posteredition der Ausstellung zur Nonviolent Peaceforce an, die in keiner Schule fehlen sollte.

Gegenwärtig engagieren wir uns im Netzwerk Friedensbildung NRW. Dazu gehört es, dass wir LehrerInnenfortbildungen und Unterrichtsmaterialien anbieten.

 


Das Netzwerk Friedensbildung NRW setzt sich dafür ein, sich mit SchülerInnen über Abrüstung und zivile Konfliktbearbeitung im internationalen Zusammenhang auseinanderzusetzen. Des Weiteren werden Konzepte der Friedenssicherung und die Kritik an der Vermischung von ziviler und militärischer Konfliktbearbeitung mit den SchülerInnen und Lehrkräften thematisiert.

Um der Präsenz und Einbindung der Bundeswehr an Schulen in Nordrhein-Westfalen entgegenzuwirken, werden ReferentInnen im Bereich der Friedensbildung durch Fortbildungen weiterqualifiziert und an Schulen vermittelt. Ferner werden Unterrichtseinheiten mit relevanten Themen der Friedensbildung erstellt und aktualisiert. Das Projekt engagiert sich zudem mit Öffentlichkeitsarbeit für erweiterte und angepasste Lehrpläne und für die Integration von Friedensbildung in die LehrerInnenausbildung.

Das Netzwerk besteht unter anderem aus den Organisationen Bund für Soziale Verteidigung, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und pax christi.

Nähere Info unter:

www.friedensbildung-nrw.de


Über 7.000 Poster gegen Mobbing konnten bislang an Schulen, Gemeindehäuser, Jugendzentren etc. versandt werden.

Der No-Blame Approach bietet SchülerInnen und LehrerInnen einfache Schritte, Mobbing zu beenden.

Auf Nachfrage führen wir Fortbildungen für LehrerInnen, SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen und zur Implementierung des Ansatzes in der Schule durch. Infos unter:

www.no-blame-approach.de


"Puzzle" der Themenworkshops eines Kongresses

Seit 2003 organisieren wir jährlich einen bundesweiten Kongress abwechselnd für die streitschlichtenden SchülerInnen und für die erwachsenen Betreuungspersonen. Die 100 bis 200 Teilnehmenden aus allen Bundesländern können sich untereinander austauschen, sich in Trainingsgruppen fortbilden und gemeinsam beraten wie sie die Mediation an ihren Schulen verbessern können. Der Kongress wird durch das Bundesjugendministerium gefördert. Der letzte Kongress fand für Jugendliche aus Streitschlichtungsprojekten vom 02.-04.12.2009 bei Paderborn statt. Nähere Infos unter:
www.streitschlichtungskongress.de


Einzelne Trainingsangebote

Trainingskurse bieten wir auch zu den Themen Zivilcourage und Gewaltfreie Aktion an.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Geschäftsstelle.


Konstruktive Konflikbearbeitung in der belarussischen LehrerInnenfortbildung

Seit 2006 unterstützt der BSV die Einführung von Streitschlichtung- und Konflikttraining durch das Trainingskollektiv POST. Gemeinsam mit dem Minsker Institut für LehrerInnenfortbildung entwickelte POST mit unserer Hilfe einen dreiwöchigen Weiterbildungskurs zur konstruktiven Konfliktbearbeitung an der Schule. Der Kurs wurde unter Beteiligung einer russischsprachigen Trainerin des BSV im Frühjahr 2006 getestet und anschließend in das Regelprogramm des Minsker Instituts für LehrerInnenweiterbildung aufgenommen. 2010/2011 arbeiten wir an einem Projekt zur Einführung von Streitschlichtungszentren an Minsker Schulen.

Nähere Infos zu unseren Projekten in Belarus finden Sie hier.