Friedenspolitische Bildung an Schulen
„Frieden schaffen ohne Waffen“ Geht das überhaupt? In unseren Angeboten für Schulen stellen wir die praktische Arbeit von Friedensfachkräften und Erfahrungen aus gewaltfreien Interventionen in den Vordergrund.
In den letzten Jahren haben wir vor allem Schultouren internationaler Friedensfachkräfte organisiert. Seit 2011 bieten wir zudem eine Posteredition der Ausstellung zur Nonviolent Peaceforce an, die in keiner Schule fehlen sollte.
Die Posteredition zur Ausstellung Nonviolent Peaceforce kann hier bestellt werden. Zusätzliche Details zu den einzelnen Ausstellungstafeln und zur Nonviolent Peaceforce finden Sie auf deren Hompage.
Weitere Informationen zu unserem Schultouren finden Sie auch in unserem Rückblick zur NRW-Friedenstour 2010 der Nonviolent Peaceforce.
NRW-Friedenstour der Nonviolent Peaceforce
Rückblick
Vom 23.04. bis zum 23.06. 2010 fand die von der deutschen AG der Nonviolent Peaceforce organisierte NRW-Friedenstour unter Federführung des Bundes für Soziale Verteidigung statt. In gut zwanzig Veranstaltungen berichteten die beiden (ehemaligen) Friedensfachkräfte Kati Hötger und Sjors Beenker und ihre BegleiterInnen vor insgesamt rund 400 Interessierten von Erfahrungen während ihres Einsatzes in Sri Lanka, informierten allgemein über die Arbeit und Struktur von NP und erläuterten die Hintergründe und Ideen des internationalen gewaltfreien Eingreifens in Konflikte.
Besonders an den Schulveranstaltungen war das Interesse erfreulich hoch. So wurden aus geplanten sechs Veranstaltungen elf, die wir in Klassen der neunten, zehnten und zwölften Stufe in ganz NRW durchführten. Die Reaktionen machten hierbei deutlich, dass zumeist großes Interesse besteht und die SchülerInnen sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt haben. auch in den Abendveranstaltungen zeigten die rege Beteiligung and den Diskussionen und die an die Friedensfachkräfte gerichteten Nachfragen, dass die Methoden der gewaltfreien Intervention als Möglichkeit der Zivilen Konfliktbearbeitung überzeugen konnten und die Kenntnis darüber und Beschäftigung damit durch Veranstaltungen wie diese wichtig sind, um gewaltfreie Konfliktbearbeitungskonzepte in den Köpfen zu verankern.
Einen Pressebericht zu unseren Veranstaltungen in Nottuln gibt es hier .
Nähere Informationen zur Nonviolent Peaceforce finden Sie hier auf deutsch und auf englisch .
Die NRW- Friedenstour der Nonviolent Peaceforce wurde durchgeführt mit freundlicher Unterstützung durch die


- "Puzzle" der Themenworkshops eines Kongresses
Seit 2003 organisieren wir jährlich einen bundesweiten Kongress abwechselnd für die streitschlichtenden Schülerinnen und Schüler und für die erwachsenen Betreuungspersonen. Die 100 bis 200 Teilnehmenden aus allen Bundesländern können sich untereinander austauschen, sich in Trainingsgruppen fortbilden und gemeinsam beraten wie sie die Mediation an ihren Schulen verbessern können. Der Kongress wird durch das Bundesjugendministerium gefördert. Der letzte Kongress fand für Jugendliche aus Streitschlichtungsprojekten vom 02.-04.12.2009 bei Paderborn statt. Nähere Infos unter:
www.streitschlichtungskongress.de

Über 7.000 Poster gegen Mobbing konnten bislang an Schulen, Gemeindehäuser, Jugendzentren etc. versandt werden.
Der No-Blame Approach bietet SchülerInnen und LehrerInnen einfache Schritte, Mobbing zu beenden.
Auf Nachfrage führen wir Fortbildungen für LehrerInnen, SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen und zur Implementierung des Ansatzes in der Schule durch. Infos unter:
Einzelne Trainingsangebote
Trainingskurse und Schnupperangebote bieten wir zu den folgenden Themen an:
- Zivilcourage & Bedrohungssituationen
- Abbau von Vorurteilen, nach dem National Coalition Building Institut
- Gewaltfreie Aktion
- Schulmediation
- Konfliktaustragung für Eltern & Kinder
Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Geschäftsstelle.
Konstruktive Konflikbearbeitung in der belarussischen Lehrerfortbildung
Seit 2006 unterstützt der BSV die Einführung von Streitschlichtung- und Konflikttraining durch das Trainingskollektiv POST. Gemeinsam mit dem Minsker Institut für Lehrerfortbildung entwickelte POST mit unserer Hilfe einen dreiwöchigen Weiterbildungskurs zur konstruktiven Konfliktbearbeitung an der Schule. Der Kurs wurde unter Beteiligung einer russischsprachigen Trainerin des BSV im Frühjahr 2006 getestet und anschließend in das Regelprogramm des Minsker Instituts für Lehrerweiterbildung aufgenommen. 2010/2011 arbeiten wir an einem Projekt zur Einführung von Streitschlichtungszentren an Minsker Schulen.



